#69 Bühne frei für Tänzer, Dance Captain und Souffleur Ivan Keim

Shownotes

„Es kommt ein Moment, wo ich 25 Positionen auswendig kenne.“
Ivan Keim liebt Challenges: Er steht als Tänzer auf der Bühne, gleichzeitig arbeitet er als Dance Captain daran, dass die einstudierten Choreografien ab dem Zeitpunkt der Premiere weiterhin sitzen. Fällt z.B. ein*e Darsteller*in aus, kümmert sich Ivan darum, dass das Publikum dies in den Tanznummern nicht merkt.
In »Grease« stand er mit dem Ensemble gemeinsam auf der Bühne und hat zugleich „wie mit einem Fischauge“ kontrolliert, ob die Choreos korrekt eingehalten werden.
Als Dance Captain hält er mit seiner Energie außerdem die Stimmung in der Cast hoch.

Eine ähnliche Stütze ist der gebürtige Argentinier in seinem Job als Souffleur der Oper. Braucht ein*e Darsteller*in Hilfe mit dem Text, ist Ivan da. Den Text ruft er dabei ein paar Takte vorher rein, sodass keine Gesangspause entsteht und das Publikum nichts mitbekommt. Mit einigen Darstellenden hat er dafür sogar Geheimcodes abgesprochen.
Als Souffleur muss Ivan gleichzeitig alle Sänger*innen, den/die Dirigent*in und seine eigenen Noten im Blick haben, um im richtigen Moment auszuhelfen. Dieser Multitasking-Job sollte viel bekannter sein, findet er.
„Der Souffleur ist der Feuerwehrmann. Ich bin immer da, ich helfe immer ein bisschen, aber wenn das Feuer brennt, springe ich ein.“

Neben seinen vielfältigen, aktuellen Tätigkeiten, sprechen Linda und Ivan in dieser Folge außerdem über Ivans Werdegang als Tänzer und seinen Weg ans Theater Dortmund.

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00:00:00: Du musst die Challenge mögen.

00:00:03: Kunst bewegt vieles und den ganzen Prozess von wie wir hat in mir innerlich auch viel bewegt.

00:00:12: Ich bin nicht der gleiche Ivan, wenn ich rausgehe von der Show von dir Hände hoch zum Himmel als Dankeschön weil das zu interpretieren, zu performen, zu fühlen auf der Bühne ist etwas was für mich ein geschenktes Lebensist.

00:00:29: Grease und Märchen im Landhotel sind so geil komplex aufgebaut.

00:00:33: Muss man das so beschreiben, dass jede minimale Änderung entspricht für eine großartige Planung damit es nicht ins Loch fällt.

00:00:41: Ja!

00:00:41: Das sind alles Zahnräder die ineinander greifen müssen und das hat würde ich mal sagen sehr gut geklappt.

00:00:46: Du musst das mit Verantwortung, mit Kompromiss und viel Freude machen.

00:00:50: Das ist die Position von einem Dancekeptor.

00:00:53: Sofleur ist der Feuerwehrmann.

00:00:54: Ich bin immer da, ich helfe immer ein bisschen aber wenn die Feuer brennt springe ich ein

00:01:13: Hallo zusammen.

00:01:14: und schön, dass ihr wieder zuhört.

00:01:16: Wir sitzen heute im Operntreff.

00:01:18: Hier habe ich ja schon ein paar Folgen aufgenommen.

00:01:21: Und der Operntriff sieht jedes Mal anders aus!

00:01:23: Also hier ist... immer ein anderes Bühnenbild aufgebaut.

00:01:26: Heute ist es ein bisschen düsterer, alles sehr eng grau gehalten.

00:01:31: Ein kalter Baum steht in der Mitte und zwar ist das von dem Stück was das Nahrshorn sah als auf die andere Seite des Zaunschautes ein trauriger Stück ist.

00:01:42: Und ich weiß noch, als ich hier mal saß, da stand hier eher so'n viktorianisches Bett und eine ganz pompöse Schlafzimmer aufgebaut.

00:01:50: also selbst in der doch recht kleinen Kulisse vom Operntreff das ist ja ne recht kleine Spielstätte.

00:01:56: von uns sieht man einfach wie vielfältig Theater is und was es für unterschiedliche Stücke hier gibt.

00:02:02: Seit der letzten Folge ist wie immer hier viel passiert im Theater, nicht nur im Operntreff sondern in allen Spaten und in allen Locations.

00:02:11: Vor allem seit wenn wir noch einmal im Monat erscheinen habe ich das Gefühl... kann gar nicht alles aufzählen, was hier passiert ist in diesem einen Monat.

00:02:18: Es gab wieder Premieren und es gab Darnieren.

00:02:21: Unsere Abo-Kampagne ist gestartet, auf die ich persönlich auch sehr stolz bin weil wir eine ganz tolle Teaser wieder gedreht haben und eine ganz Tolle Plakatkampagne haben.

00:02:31: vielleicht haben der oder die ein oder andere von euch ja schon draußen in der Dortmunder Innenstadt unsere Aboplakate entdeckt.

00:02:38: Die sind eigentlich nicht zu verfehlen Und jemand, bei dem auch gerade sehr viel passiert bzw.

00:02:44: nicht nur grade sondern eigentlich schon die ganze Spielzeit sehr viel los ist sitzt mir heute gegenüber nämlich Ivan Keim.

00:02:51: Hallo Ivan!

00:02:52: Hallo zusammen

00:02:54: Schön dass du hier bist und wir zusammensprechen.

00:02:57: Wir

00:02:57: freuen mich sehr auch das das endlich mal geklappt hat und ja also mega geile Erfahrung.

00:03:05: ich freue mich auf die Aufnahme.

00:03:07: Jawohl

00:03:08: Ivan, du bist Tänzer, Darsteller, Dance Captain, Dance Coach und so Flör bei uns.

00:03:14: Kann man... Ja, sozusagen

00:03:17: eine längere Aufzählung.

00:03:19: Zusammenfassung?

00:03:21: Genau, mehrere Positionen und wir mussten hier die Podcastaufnahmen auch schon verschieben weil eben so viel bei dir los war und irgendwie war kaum Platz in deinem Kalender dass wir hier zusammen sprechen können.

00:03:32: deswegen umso schöner das es heute klappt!

00:03:35: Und das lag vor allem an den Proben zu wee-weer richtig.

00:03:38: darauf gehen wir natürlich gleich noch ein.

00:03:41: ja also wie du kurz gespoilert hast der hat den Premiering aber und das ist vielleicht die größte gute Gelegenheit, die wir jetzt haben.

00:03:50: Endlich ein paar der Nieren hinter mir.

00:03:53: Das bedeutet ein bisschen mehr Ruhe, ein bisschen viel Luft, ein wenig mehr Spielraum und deswegen können wir heute hier spielen!

00:04:00: Das ist echt cool!

00:04:02: Die Zusammenfassung meiner Tätigkeit im Theater ist interessant weil es... nicht so eine Zusammenfassung wie eine Zusammenfaßung klingt.

00:04:12: Ich freue mich riesig Teil der Theaterdorf-Familie zu sein und ja es ist mit großer Stolz würde ich sagen, ich freue mich sehr vielfältig im Theater arbeiten zu dürfen und unterschiedliche Abteilungen in irgendeiner Form abdecken zu dürfen Teilweise aufgrund der Expertise oder Ausbildung, oder Erfahrung und teilweise aufgrund des Vertrauens des Theaters.

00:04:38: Und der Unterstützung vom Theater die mich dazu gebracht hat in anderen Abteilungen wie Soflage weiter zu entwickeln.

00:04:48: Darf ich gleich auch noch ganz viele Fragen zu?

00:04:51: Ich auch!

00:04:54: Ist es jetzt gerade nach den Proben zu?

00:04:56: weh wir ein bisschen ruhiger bei dir wie du schon angedeutet hast oder gehts direkt weiter?

00:05:01: Wir haben gerade eine Pause von drei Wochen, was Proben angeht.

00:05:10: Shows von Via laufen noch weiter hin.

00:05:13: Du hast kurz erwähnt wir hatten der näher vom Marzepa wo ich als Software unterwegs war.

00:05:18: Wir hatten auch die der Nähe von Märchen im Grand Hotel wo ich Als Dance Captain und Einspringer dabei war einspringen müsste, mehrmals.

00:05:30: Und deswegen bin ich ein bisschen in diese minimale Ruhe fasse wo ich nur die Shows von wir gerade spiele und genieße bis wir mit den Proben für Brünnhilde brennt, Produktion für Bayreuth und Rebecca im Parallel anfangen wo ich mich klonieren werde damit ich alles abdecken kann.

00:05:55: Ja, das können viele hier am Theater habe ich das Gefühl.

00:05:57: Naja!

00:05:58: Dann lass es doch mal auf wie wir eingehen.

00:06:01: Das ist ja eine ganz besondere Produktion der Opa die jetzt erst vor kurzem Premiere hatte Wie du gesagt hast und Du bist Tänzer in der Produktion.

00:06:10: In der letzten Folge mit Marc Weednaz und David Litzenberg aus der Stadt de Stéry haben wir auch schon kurz über die Produktion gesprochen, dass sie eben so groß und aufwendig ist.

00:06:20: Weil viele Bereiche aus dem Haus daran teilnehmen.

00:06:23: Da ist ja irgendwie der Obhankor zum Beispiel mitbeteiligt, Stadt des Stéries – also es ist echt eine Riesenproduktion!

00:06:30: Vielleicht möchtest du auch noch ein paar Worte zu der Produktion sagen?

00:06:33: Warum die so groß ist und vielleicht auch worum's in Oui via

00:06:37: geht?!

00:06:38: Wenn ich über wie wir sprechen muss, kann ich nichts anderes damit anfangen.

00:06:43: Es ist für mich eine große Ehre Teil der Produktion zu sein.

00:06:47: es ist eine einzigartige Produktion in allen Aspekten die man bestreiben darf Wie das Publikum auf der Bühne sitzt und in Richtung Zuschaueram guckt wie wir teilen im Proscenium von der bühne aber Auch Teil im Zuschauerraum spielen, wie die Musik komponiert wurde.

00:07:12: Wie kann ich das so beschreiben?

00:07:16: Wie unlogisch manchmal alles komponniert ist musikalisch.

00:07:19: Wie man mit den Ohren Töne erwartet, die irgendwie schweben sich entspannen und tonaler klingeln Und die Musik ist ständig in Versuch uns in Frage zu stellen, was wir hören und wie das funktioniert.

00:07:40: Auch das Konzept von dem Stück stellt uns immer gegen die Wand und bringt es zu uns unbedingt.

00:07:46: also Wir haben keine andere Chance als zu reflektieren.

00:07:49: Was passiert gerade auf der Bühne?

00:07:50: Was höre ich?

00:07:51: Was sehe Ich?

00:07:52: Was bedeutet dass Es ist eine sehr zeitgenüssige Produktion für die so beschreiben Man mit nichts anderes vergleichen kann in der Opa-Abteilung von das, was ich kenne.

00:08:05: Ich könnte sagen es ist eine Mischung von Kandinsky, Popart und Pinabausch.

00:08:12: also es ist extrem einzigartige Mischungen Und die Produktion oder die Komposition ist geschrieben für neun Stimme Also für neuen Sänger plus Coa plus Statizerie Die.

00:08:28: Die Arbeit von mir als Dancer war ein Wunsch der Regisseurin, was ich extra einbauen wollte.

00:08:34: Und es war einer der interessantesten Wege die ich bis jetzt erlebt habe als Danzer.

00:08:41: Es hat mich viel verbunden mit meinen Ausbildungszeiten und mit den Zeiten wo ich als Danster in städtlichem Ballett und in Modern Dance Companies getanzt habe.

00:08:53: Denn klar!

00:08:54: In den letzten Jahren bin ich ein bisschen auf die kommerzielle Seite gerutscht.

00:08:58: Ich habe viel mehr operas, operäten Musicals gespielt und die Chancen so was nochmal zu erleben ist einzigartig.

00:09:08: also Hände hoch zum Himmel als Dankeschön weil das zu interpretieren, zu performen, zu tanzen, zu spielen, zu fühlen auf der Bühne ist etwas was für mich ein Geschenk des Lebens ist.

00:09:27: Also, wie war das dann?

00:09:29: Gab es sozusagen die Musik und du hast darauf choreografiert?

00:09:32: oder wie lief das Ganze ab?

00:09:35: Genau.

00:09:35: Das Gegenteil!

00:09:38: Musikalisch hatte ich sehr, sehr wenig Information.

00:09:42: Es gab keine Aufnahme, sie ist in der Uhr aufhören Die Musik existierte nicht.

00:09:47: Ich habe mich mit der Musik quasi erst konfrontiert, als ich in der ersten Probe kam.

00:09:52: Ich habe ein paar musikalischen Proben zugehört aber immer mit Klavier und Stimme ohne Orchester Und in den Proben hat die Regisseurin mehr Motoren oder Inputs gegeben.

00:10:06: Ich möchte gerne dass du hier über die Zuschauer sesseln klärt hast.

00:10:13: Krabbe sehen, ich möchte gerne die Energie von einem Dämonen sehen.

00:10:18: Du musst ihn in den Augen schauen und die Emotionalität was er reprimiert muss bei dir freikommen!

00:10:27: Jetzt bist du Funken vor einer Flamme.

00:10:30: jetzt bist du Böse zu ihm guckst du ihm an und du fragst dich genauso wie er sich selbst fragt, was passiert in mir?

00:10:40: Jetzt bist du eine schwarze Flüssigkeit.

00:10:42: Also so vielfältig abstrakt und gleichzeitig ganz konkret.

00:10:48: in der Abstraktion waren die Motoren, die ich von ihr bekommen habe.

00:10:53: Also eher Bilder hast du von ihr gekommen?

00:10:55: Bilder, Aktionen, Impulse, Energien... Ich möchte hier ein Slow-Mo Gefühl bekommen, hier will ich ein Blitz haben.

00:11:06: Du musst dich so schnell bewegen wie du kannst!

00:11:09: Die Bewegungsreihenfolge wenn man das so beschreiben möchte die Choreografie Momente, die Tanzsequenzen die etabliert wurden kann man das sozusagen kommen von mir aus nach den Impulsen von ihr.

00:11:23: sehr schön ist es zu sagen dass.

00:11:26: im Prinzip habe Ich das Gefühl dass alles was sie zu mir gesagt hat Ein klares Bild in mir aufgebaut hat.

00:11:35: und immer die ersten Impulse, die von mir raus kamen waren für sie interessant.

00:11:40: Hätte anders sein können?

00:11:42: Und ich habe ständig gesagt wenn es dir nicht gefällt oder wenn es nicht das entspricht was du im Kopf hast sag Bescheid und suche... Ich suche ihn an der anderen Weg.

00:11:50: aber in Prinzip hat sie immer gesagt ja dass was du gerade tust ist was sich mehr vorgestellt haben.

00:11:57: um bis zur Premiere habe ich immer wieder Kleinigkeiten, Details nochmal gefunden.

00:12:03: Und interessanterweise hat sie immer gesagt ich habe das gesehen und ich fand es genau richtig.

00:12:08: Man könnte sagen du bewegst dich frei oder es war okay in dem Rahmen hast du Spielraum.

00:12:14: aber sie hat ehrlich sehr präzis auch mit dem Fokus da gearbeitet.

00:12:19: musikalisch gesehen habe ich das Orchester erst in den Orchesterproben erlebt nicht früher.

00:12:25: Also mein Kontakt mit dem Orchester, und man muss das schon laut hier sagen.

00:12:30: Es klingt total anders als mit dem Klavier.

00:12:33: Tatsächlich gibt es kein Klavier in dem Orkestern im Stück.

00:12:38: Also mit den Klaviers hört so ein Pimpin, pimpin... Und der Orchester hört so ...

00:12:47: Ja klar, da gibt es ja ganz andere Tiefen und Höhen.

00:12:49: Und dann eher mal ein bisschen düsterer, ein bisschen dunkler als kein Klavier.

00:12:52: Genau

00:12:53: also... Da musste ich mich nochmal einpassen was Tempo-mäßig angeht weil ich das nicht mehr bekommen habe.

00:13:00: Man muss spontan sein!

00:13:02: Ja aber wenn man frei im Kopf bleibt muss ich sagen Es ist ein Hindernis oder eine große Chance?

00:13:09: Weil da hast du auch nicht mehr den Druck in dem Tempo dich bewegen zu müssen.

00:13:14: Du hast eine etablierte Musik als Ambiente, als Schutzraum und du bewegst dich nur nach den Impulse von der Regisseurin.

00:13:24: Und das ist ein geschenktes Leben.

00:13:27: Das muss man schon laut sagen auch wenn das Endprodukt sehr schwierig ist manchmal aber es ist großartig.

00:13:36: Man muss sie aber auch darauf einlassen, stelle ich mir vor.

00:13:38: Ich glaube wenn man jetzt eher der Typ, wer dir gerne so Anweisungen hat bzw.

00:13:42: gerne nach Mustern arbeitet oder vielleicht die Sicherheit braucht einen sicheren Rahmen dann könnte man das vielleicht doch überfordern finden.

00:13:50: von daher richtig toll dass du da so dass du das aufgenommen hast und als Chance angesehen hast, und es eher so freie Arbeit ist.

00:13:57: Ja ja absolut!

00:14:01: Es ist vielleicht ein bisschen eine Einstellung des Lebens.

00:14:03: Genau

00:14:03: ich glaube auch eine Typen-Sache irgendwie.

00:14:05: Ich nehme die Hindernisse als neue Chance um etwas anderes zu finden, etwas anders zu entdecken, dich selbst nochmal zu finden.

00:14:14: Besonders attraktiv würde ich sagen, ist die Gelegenheit von dieser Spielzeit so unterschiedlich arbeiten musste, weil ich gerade von zwei Produktionen komme wie Grease das Musical und Märchen im Grand Hotel die als Revue Operettesshow richtig in diese kommerziellen Bereiche gegangen ist oder in Grease wo wir diese Spielfreude Teenage-Feeling und absolut Vibes nach oben gerockt

00:14:49: haben.

00:14:50: Und dann muss man in parallel so einen Weg gehen, was extrem intern ist.

00:14:56: Vielleicht verrate ich zu viel... Liebe Zuhörer!

00:15:02: Viel Spaß dabei!

00:15:03: Aber Kunst bewegt vieles.

00:15:07: Da muss ich auch schon offen und ehrlich sein Den ganzen Prozess von wie wir sowohl in der Probephase sowie in den Shows hat in mir innerlich auch viel bewegt.

00:15:20: Mich mit diesen Musikstücke zu beschäftigen jeden Tag, drei vier Stunden am Vormittag, dreivier Stunden am Abend plus die Shows und den ganzen Weg was ich in jeder Probe und noch mehr in jedes Show durchgehen muss kann man so unterklar sagen das kann man nicht spielen, auch wenn man spielt auf der Bühne.

00:15:40: Das lebt Mann!

00:15:41: Dass er lebt, Mann und ich bin nicht der gleiche Ivan, wenn ich rausgehe von der Show von dir.

00:15:51: Ich bin reflektierter, ich bin vulnerabler, ich Bin sehr brechlicher, ich war bewegt innerlich Und es kann sehr unangenehm klingen.

00:16:04: ist es in irgendeiner Form sehr auch?

00:16:07: Aber ich bin auch extra dafür dankbar, dass ich durch meine Arbeit und die Kunst solche Bewegungen erleben darf im Alltag.

00:16:18: So komisch wie es klingt.

00:16:19: Ja

00:16:20: vor allem dann in direkten Kontrast zu den, ja wie du gesagt, leichteren Stücken wie Grease und Grand Hotel das ist alles zusammen erleben da.

00:16:28: Absolut!

00:16:29: Ich würde es nicht als leichtere Arbeit beschreiben

00:16:33: aber

00:16:34: es ist genauso schwer diese Hollywood-Broadway Lächeln aufzubauen und direkt zu spielen, auch wenn das ehrlich ist.

00:16:45: Aber es ist in irgendeiner Form vielleicht nicht schwieriger aber es braucht ein bisschen mehr Kompromiss dich seelisch nacktzumachen und auf der Bühne zu gehen ohne Schutz Und dich sehr brechlich auf der bühne freizulassen.

00:17:03: Das ist Das passiert nicht in jedem Stück.

00:17:08: Ja, leichter war glaube ich jetzt zwar aus Zuschauerin Perspektive leicht, da in dem Sinne anzuschauen weil man geht rein und kommt gut erlauben wieder raus und genau so meinte ich das.

00:17:17: natürlich nicht leichter in deiner Arbeit auf keinen Fall.

00:17:20: Bei Wee Wee sitzt das Publikum ja auch der Bühne wie du gerade sagst.

00:17:24: Wie hat sich das auf die Proben ausgewirkt?

00:17:26: Meinst Du was pro Probenprozess angeht?

00:17:29: Genau,

00:17:29: räumlich und gab es da irgendwelche... also was ist da schon eine besondere Situation?

00:17:34: Na ja, Challenge accepted.

00:17:36: Wir haben in der Altenstraße unsere Probehale und da wurde... Also die Probehale hat die Dimensionen von den Bühnen Und klar, da wir auch vieles auf Prozenium aber immer noch weiterhin auf dem Bühne spielen Wurde die Bühnung so aufgebaut für die Proben.

00:17:58: Das bedeutet dass die Stühle wo die Zuschauer tatsächlich sitzen wurden dargestellt in kleinen Podien und man konnte immer zur Stühlen spielen, in den Proben.

00:18:12: Man konnte sich sehr gut orientieren in dem Moment wo man im Prozennium spielt.

00:18:18: Es gibt ein paar Szenen die direkt im Zuschauerraum gespielt werden Und für diese Momente klar wir haben quasi das so gespielt dass wir die Stühle die auf der Bühne sind, auf einmal für uns die Stühle von Zuschaueram wären und wir haben versucht zwischen den Stühlen auch zu spielen um dieses Gefühl auch zu bekommen.

00:18:40: Aber alles was im Zuschaueramt passierte wurde sehr fragil geprobt oder inszeniert denn alles was in dem Zuschauraum passiert musste hier im Zuschaurahmen erst richtig konzipiert.

00:18:59: Es gab Ideen, aber irgendwann sind wir ins Theater gekommen und haben gemerkt wie die richtigen Wege sind, wie weit es ist durch eine Reihe querzugehen, wie unbequem mit Kostüm oder nicht wenn der Platz so eng ist... Schritte brauchen wir von Reihe sechsen bis zum Prozenium.

00:19:20: Das dauert immer ein bisschen länger als was man plant, obwohl man sehr vorsichtig längere Zeiten plant in der Probehalle.

00:19:27: Klar es gab nicht genug Platz in der Halle das kann man so zusammenfassen und wir mussten mit sehr viel Imagination

00:19:35: arbeiten!

00:19:36: Ja klar wenn ihr auch im Theater seid spielt so groß ist die Probenbühne natürlich nicht.

00:19:41: Der ist hier schon recht groß.

00:19:43: Bei Märchen im Grand Hotel warst du choreographisch Assistenz und Dance Captain und Swing, bei Grease warste auch Dance Captain oder Teil des Ensemble.

00:19:52: Das heißt standest in den beiden Produktionen auf der Bühne und warst auch pänzerisch hinter den Kulissen tätig bei dem Produktion.

00:20:02: Und gerade bei den Beiden spielt der Tanz eine sehr große Rolle.

00:20:05: also es ist schon sehr elementar in beiden Stücken.

00:20:08: Es gibt diese riesigen Hormokoreografien, die einfach so die Stimmung des Stücks auch irgendwie tragen.

00:20:14: Was genau macht ein Dancecaptain?

00:20:21: Hallo Mama!

00:20:21: Wie geht's dir?

00:20:23: Viel Spaß beim Zuhören.

00:20:25: Was macht dein Dancecaaptain?

00:20:27: Ein Dancecaftain ist eine Rolle, die ich schon mehrmals vertreten hatte Aber jedes Mal verstehe ich das besser, verstehe das neu und verstehe noch mehr was ich alles eigentlich auf die Schulter trage in der Rolle.

00:20:44: Offiziell ist ein Dance-Captain dafür zuständig, die choreografische Führung und Leitung zu übernehmen nach der Premiere.

00:20:53: Also ein Dance Captain bleibt für die Choreographien zuständig.

00:20:57: Das bedeutet... Der Dance Captain überwacht die Shows checkt, dass die Choreografien sauber bleiben.

00:21:05: Dass sie klarbleiben.

00:21:07: Wenn es in irgendeiner Form Probleme gibt ist der Dance Captain dafür zuständig, Probleme zu lösen und selbstverständlich wenn jemand krank ist oder so, ist er Dance Captain für die Proben Ein Einspringer oder eine Einspringerin einen Platz übernimmt.

00:21:24: Das ist nicht immer, also meistens der Fehler ist nicht eins zu eins das der Einspringa direkt ein zu eins alles übernehmen kann je nachdem wie gut er vorbereitet ist oder sie.

00:21:34: man muss Sachen umändern Sachen planen.

00:21:37: wenn es kein Einspringe gibt bedeutet Cut Show also Cut von auf Englisch im Wort vom Schneiden.

00:21:43: dann haben wir ja eine Show mit einem Dänster weniger und Man kann nicht einfach eine Lücke lassen.

00:21:48: also man muss immer mit neuen Proben die Positionen neu anpassen dafür.

00:21:53: Das ist die offizielle Position von den Dance Captains, vom Premiere bis der nächste.

00:22:00: Challenge on top!

00:22:01: Wenn ich als Dance Captain auch mitspiele... Ja es ist schon nicht ohne dass ich versuche als Künstler auf der Bühne frei zu spielen Aber mein Dance-Captain-Auge bleibt irgendwie als Fischauge an der Seite.

00:22:19: Ich gucke nach vorne, ich lächle aber ich checke was an der Seitenrecht links und hinten passiert.

00:22:25: Wenn es ein Problem gibt muss sich dafür einspringen oder etwas checken.

00:22:29: Und ich glaube schon das was man nicht im Vertrag sieht wenn man sagt dass sind die Aufgaben von den Dance- Captains ist Du bleibst in der Leitung von der Show mit dem Regie-Assistent, der dann die Leitung für die Regieabteilung bleibt.

00:22:46: In diesen zwei Produktionen unbedingt weil sie so großartig und großmäßig in den Tanzabteilungen insiniert wurden.

00:22:57: Tanz hat Kodographie eine Hauptrolle, hat einen großen Wert wenn du zu einer langen Spielzeit mitspielst.

00:23:07: Da musst du auch eine Gruppe festhalten, wenn die Show nicht gut verkauft sind.

00:23:13: Wenn die Show nach drei Wochen erst wieder gespielt wird.

00:23:18: Wenn einer vom Team verletzt ist oder traurig ist... ...oder die Stimmung ist nicht hoch!

00:23:24: Das beeinflusst sehr, sehr dem Cast und der Produktion.

00:23:32: Und dafür spielt Der Dance gab dann eine große Rolle.

00:23:37: Ich hab das nicht gewusst, es ist irgendwie intuitiv an mir so rausgekommen, nicht nur Proben zu organisieren sondern sagen hey Leute wir haben ja ne neue Show weil jemand krank is.

00:23:49: Let's do it!

00:23:53: Wir freuen uns auf eine extra Probe.

00:23:55: und auch wenn ich das ein bisschen als Witz gemacht habe... ...ich freu mich auf die Proben gefreut.

00:24:00: Auch wenn ich mich gefreud hätte keine extra Proben machen zu müssen.

00:24:04: Und mir ist klar geworden, als Grease zu Ende kam und so viele Kollegen von Grease in extra zu mir gekommen.

00:24:14: Und habe sich bedankt für die Energie, die ich immer wieder in die Show eingesteckt habe.

00:24:21: Denn sie haben immer mit Freude die Proben gehabt.

00:24:25: Klar, Grease war auch ein Sonderfall!

00:24:27: Wir waren über fünfundzwanzig Personen auf der Bühne Profis, Semiprofis, Studenten von der Folgbandsschule.

00:24:35: Zwanzigjährige, dreißigjährige, vierzigjährige und sechzigjähriger Plus alle zusammen in einem Cast.

00:24:43: Und ich hatte Original-Cast nur bei der Premiere bei Show Nummer sechs und bei Show Number zwanzig einundzwanzig.

00:24:50: Ich wollte

00:24:51: sagen... Alle anderen Shows waren mit mindestens einem Einspringer bis auf vier Einspringerinnen, obwohl wir nur zwei haben.

00:25:01: Aber bis auf vier Positionen musste ich gleichzeitig neu abdecken.

00:25:06: Es war eine große Challenge aber als Dance Captain übernimmst du das Stück in deinen Händen Übernimm's du die Kast in deinen händen und Du musst das mit Verantwortung, mit Kompromiss und viel Freude machen.

00:25:24: Das ist die Position von einem Dance Captain.

00:25:28: Das ist sehr gut.

00:25:32: Gerade bei Grease, da habe ich dich ja immer schon Stunden vor der Vorstellung gesehen wie du dann durchs Theater gelaufen bist und meintest dass du gleich irgendwie eine Probe hast weil jemand leider wieder ausfällt.

00:25:43: oder habe ich mal auf dem Tagesplan gesehen ach Ivan ist wieder mit einem Ballett sein müssen noch was proben.

00:25:49: er hat mit den ganzen Aushornebel Info je nochmal Stunden vor einer Vorstellung nachmittags geprobt.

00:25:54: also das war stehe ich mir.

00:25:55: Ich

00:25:55: verrate noch kleine Geheimnisse dazu.

00:25:58: wenn jemand krank ist und der Einspringer kommt, aber übernimmt nicht eins zu eins die gleiche Position.

00:26:05: Wir sagen du übernimmst die großen Nummer, Ansammelnummer weil sie am wichtigsten sind, aber die kleine Rolle die dieser Person spielt kann eine andere Kollege übernehmen.

00:26:15: in dem zweiten Akt den Moment wo der Tisch bewegt wird kann die andere Person machen.

00:26:20: diese Kleinigkeiten sind natürlich alles andere als klein.

00:26:25: Das spielt eine Rolle bei Kostümabteilung unbedingt, weil die Reihenfolge von Kostümen anders sind für mehrere Personen.

00:26:32: berücken und maskieren müssen sich auch neu einstellen dafür.

00:26:36: Die Person jetzt was neu übernimmt hat neue Zeiten, um wieder reinzukommen und sich wieder umzuziehen.

00:26:43: Um wieder zurück zur Choreografie zu kommen oder eine Szene spielt sie anders?

00:26:47: Oder kommt von der anderen Seite.

00:26:48: also da bleiben wir alle so aufmerksam dafür.

00:26:53: Und klar nochmal Greece und Märchen im Land Hotel sind so komplex So geil komplex aufgebaut, muss man das so beschreiben.

00:27:03: Jede minimale Änderung entspricht für eine großartige Planung damit es nicht ins Loch fällt.

00:27:09: Ja

00:27:09: sind alles Zahnräder die ineinander greifen müssen und das hat würde ich mal sagen sehr gut geklappt.

00:27:14: also man hört es als Zuschauer selten gemerkt oder eigentlich nie gemerkt dass es auf der Bühne gerade jemand eingesprungen ist.

00:27:21: Das macht auch immer die Arbeit am Theater aus, dieser Zusammenhalt.

00:27:25: Weil alle das gleiche Ziel haben.

00:27:26: Wir wollen diese Produktion auf die Bühne bringen und die Zuschauer in den Begeistern.

00:27:31: Und es ist irgendwie schön, wenn alle zusammenarbeiten, dass so klappt!

00:27:35: Es freut mich sehr zu hören, dass ihr das nicht gemerkt

00:27:37: habt.

00:27:38: Ich bin selbst überrascht wie gut alle Planungen gelaufen sind.

00:27:44: Viele Kollegen vom Theater sind extra für solche Shows geblieben um zu checken, dass alles gut läuft und die haben auch immer das Feedback gegeben.

00:27:54: Ich muss tatsächlich beichten ich habe manchmal an meine Arbeit nicht geglaubt.

00:27:58: es gab Momente wo ich dachte das kriege ich nicht gebacken ich schaffe das nicht also es ist eine Nummer zu groß.

00:28:04: ich hab pro momente gedacht ich bin nicht der richtige dafür ich krieg es nicht hin ich werde etwas übersehen es ist viel zuviel.

00:28:11: mit stolz muss ich sagen es hat geklappt Vieles beigebracht, auch zu verstehen dass ich das hinkriegen kann.

00:28:23: Aber du musst die Challenge mögen!

00:28:27: Wie bei We Will?

00:28:30: Definitiv anders aber definitiv genauso challenging.

00:28:33: Genau,

00:28:34: sonst wäre es auch langweilig.

00:28:36: Ein ganz anderer Bereich, in dem du auch tätig bist bei uns.

00:28:40: Zum Beispiel bei die Hochzeit des Figaro und bei Mazepaar.

00:28:43: Du bist auch so Fleur wie wir gerade schon gesagt haben?

00:28:45: Das kann man jetzt ja nicht vergleichen unbedingt mit der tänzerischen Tätigkeit.

00:28:49: Wie gesagt, das ist was ganz anderes!

00:28:52: Was genau sind da deine Aufgaben?

00:28:55: Also bis Anfang des Jahres habe ich immer weiterhin gesagt Ich bin so fleur to be.

00:29:04: Soflasche Eine Position in der Operabteilung, die ich hier in Theater Dortmund entdeckt habe.

00:29:13: Ein bisschen beim Zufall würde ich so sagen... Der Sofler oder die Soflöse ist eine Person, die in den Operas und Operäten mit dem Text oder mit den Einsätzen ständig hilft und unterstützt.

00:29:31: In simple words Ich bin immer an der Seite von der Bühne oder in dem Zuflörkäschen, ich komme gleich dazu.

00:29:39: Und ich bin ständig die ganze Zeit mit den Noten beim Lesen, beim Hören, bei Mit-Singen.

00:29:47: also für mich und ich gebe immer den Text immer kurz davor wenn sie in den ersten Takt vom nächsten System anfangen müssen zu singen mit dem Text Ich muss in den sieben acht We Are schon geben.

00:30:05: Also, wenn wir sagen es wäre fünf sechs seven acht we are family.

00:30:11: ich würde sagen Fünf Sechs.

00:30:17: Come on, come on my sisters with me!

00:30:20: Ich muss denn Text immer vorhergeben.

00:30:24: Wie viel Text ich gebe?

00:30:27: Was für Text braucht der Sänger?

00:30:29: Wie laut ich sein darf, was ich mit den Stimmen oder mit den Händen als Signalen geben darf oder muss war eine komplette neue Facette für mich im Leben die ich entdecken musste.

00:30:44: Als Musicaldarsteller habe ich mich schon vor Jahren damit beschäftigt partituren zu lesen und tempormäßig kann ich das natürlich ganz entspannt tun.

00:30:55: Aber ganz entspannt ist vielleicht zu viel gesagt.

00:31:00: Weil klar, in der Operabteilung hast du viele Momente wo die Leute mit Tempo singen und danach hast du vielen Momente, wo Regitativen kommen.

00:31:10: das ist der Text, der halb gesungen wird aber einfach nur gesagt wird Und da musst Du auch einspringen können und da bist Du als Sofleur oder soflöser In meinem Fall also fleuer.

00:31:23: Ich bin beschäftigt mit dem Dirigenten im Bealscreen, weil ich seinen Händen verfolgen muss.

00:31:34: Mit das was ich höre von den Sängern.

00:31:36: aber ich bin auch damit beschäftigt die Atmung der Sänger wenn ich merke, dass die kurzfristig atmen ist weil sie verloren sind.

00:31:45: Wenn die mir irgendein Zeichen geben es muss nicht sein das die zu mir gucken weil die nicht dürfen.

00:31:50: Ich habe so ein paar Insider Codes Es gibt ein paar Händebewegungen die der eine Sänger oder andere auf der Bühne machen und ich weiß wenn diese Bewegung kommt brauchen die unbedingt Hilfe.

00:32:03: Die wissen nicht welcher Text kommt Aktiv im multitask, extrem multitasking Challenge.

00:32:11: Was die Dirigent spielt was das Orchester spielt was der Sänger singt oder die Sänger weil ich folge alle zusammen auf der Bühne plus Atmung plus Augen Kontakt oder Handsignalen.

00:32:23: Insofern, pro Momente muss ich kontinuierlich Text geben zu allen Sängern.

00:32:29: Pro Momente gebe ich nur zu einem Sänger und nicht zu den anderen wenn die in Duos singen.

00:32:34: Pro momente muss sich nichts sagen weil das Orchester so leise ist und trotzdem mit Mut aktiv und aufmerksam bleiben muss, denn wenn sie trotzdem verloren sind, muss ich trotzdem schreien!

00:32:46: Und diese Entscheidung musst du von Sekunde zu Sekunden noch mal neu treffen.

00:32:54: Wahnsinn!

00:32:54: Muss ich einspringen, muss sich nicht einspringern?

00:32:57: Brauch sie mich, brauche sie mich nicht.

00:32:59: Es darf nie so wenig sein, sodass der Sänger denkt... Der Sofleur ist nicht

00:33:03: da,

00:33:04: aber es darf nicht so viel sein dass der Sender gestört wird von meiner Stimme.

00:33:10: Es ist extrem zerbrechlich und klar ein bisschen im Rahmen.

00:33:14: Es gibt keinen Punkt was komplett falsch oder komplett richtig ist.

00:33:20: Es hilft sehr, mit den Sängern mehrmals gearbeitet zu haben.

00:33:25: Also für unsere Solistinnen und Solisten hier in Ensemble gibt es eine andere Connection.

00:33:31: ich kenne sie schon Ich weiß wie Sie singen, ich weiß wie sie atmen Und Sie kennen mich und Sie wissen wo ich bin und Sie suchen mich sofort!

00:33:38: Ich habe es in Hochzeit von Figaro sofort gemerkt besonders bei den zwei Hauptrollen also sobald die Hilfe gebraucht haben.

00:33:50: Die haben mich gesucht oder die haben mir das Zeichen gegeben, ich habe das gemerkt.

00:33:54: Aber es gab andere Produktionen wo nur Gäste dabei waren und dann stellst du extrem angespannt nach dem Motto Niemand sollte mich ansprechen, niemand sollte mich angucken.

00:34:05: Ich bin jetzt hier sehr beschäftigt!

00:34:10: Boah glaube ich, d.h.

00:34:10: Du bist doch immer der einzige Soflördamm?

00:34:13: Gerade bin ich der Einzige Soflöhr im Haus.

00:34:16: Es gab in der Vergangenheit, aber ich rede jetzt von langer Vergangenkeit.

00:34:21: Ich könnte dir ja nicht sagen wie lange es ist her.

00:34:23: Es gab damals so Ausbildungen in Oppenhäusern besonders in Paris und in Frankreich und Italien gab es solche Ausbildung.

00:34:34: die existieren nicht mehr.

00:34:36: im Prinzip steht der Sofler immer in diesen Soflörkasten.

00:34:42: Alle Zuhörer hier im Podcast können sich das vorstellen und haben vielleicht sogar gesehen in großen Opernhäusern.

00:34:48: Wenn du zu Bühne guckst, gibt es oft ein kleines Kätzchen in der Mitte von der Bühnen vorne was ein bisschen stört optisch weil wenn die Leute in der Miete stehen, du kannst die Füße von denen nicht richtig sehen.

00:35:01: Es ist so wie eine kleine Muschel die offen ist.

00:35:06: In manchen Häuser wird sie Muscheln genannt.

00:35:09: Der Zuflöse ist wieder unter der Bühne und der Kopf vom Zuflör ist in diesem Kässchen.

00:35:16: Das bedeutet natürlich, dass das quasi der optimalste Platz dafür.

00:35:22: Du hast alles im Blick!

00:35:24: Hier im Theater Dortmund habe ich gehört die Bühnen wurde irgendwann zwischen... Wenn ich richtig verstanden habe zwischen dem Jahr zwei Tausend Siebzehn und zwei tausend Achtzehn oder zwischen dem Jahre zweitausend achtzehnt und zweitausend neunzehn wurde die Bähne komplett renoviert Und da wurde diese Ecke als Flörkasten abgebaut, weil es nicht gebraucht wurde.

00:35:48: Das hat Vorteile und Nachteile.

00:35:51: für mich als Flöer ist natürlich Nachteil!

00:35:54: Weil das macht die Arbeit viel leichter.

00:35:57: Ich mache gerade hier meine Arbeit als Flur immer von der Seite von der Bühne.

00:36:01: Es gibt eine Ecke wo ich in der Regel immer fest bin Und da habe ich einen kleinen Monitor für mich.

00:36:07: Aber aufgrund von Bühnenbilder und Inszenierung ist natürlich nicht zu erwarten, dass sich einfach da bleiben kann.

00:36:14: Weil wenn die Leute lange Zeit auf der anderen Seite von der Bühne insiniert werden dann laufe ich mit den Noten in die andere Richtung.

00:36:22: so fliere ich eine Szene von rechts, eine Szenne von links, eine Zene von hinten, eine zene von vorne.

00:36:27: In Don Giovanni letztes Jahr zum Beispiel, letzte Spielzeit gab es mehrere Szenen.

00:36:32: Kann man das so beschreiben?

00:36:35: So Container-Bühnenbilder, die ein bisschen sehr weit nach hinten waren.

00:36:39: Da bin ich immer ein bisschen an der Seite von den Containern gegangen, wo das Publikum nicht gesehen hat.

00:36:44: Da kann ich aber auch die Sänger nicht sehen!

00:36:45: Dann habe ich ein bisschen blind zufliert.

00:36:48: Ich werfe einfach den Text weil ich nicht weiß ob sie mich brauchen oder nicht.

00:36:52: dann lieber den Text haben und nicht zu brauchen als das Gegenteil Ist natürlich ein Hindernis, weil ich dann dem Dirigenten nicht sehen kann.

00:37:00: Ich kann keine Monitor mitnehmen und nehme nur die Noten.

00:37:02: Komme ich immer wieder zum Monitor irgendwo oder irgendwann?

00:37:05: Aber das ist eine noch sportlichere Challenge hier in Täter Dortmund.

00:37:10: Challenge accepted definitiv!

00:37:12: Ich habe dieses Zuflöck-Käschen nie erlebt.

00:37:14: Ich könnte ehrlich sagen wie viel besser es ist.

00:37:17: Kann ich mir sehr gut vorstellen für diesen

00:37:19: Spannteil.

00:37:22: Aber da ich auch als Tänzer ständig bin und der Wächsmin stört mich nicht ein bisschen hinter der Bühne hin und her zu laufen, definitiv.

00:37:30: Aber Der Sofler sollte für mich eine Rolle sein die deutlich bekannter werden könnte weil was wir da leisten ist nicht ohne.

00:37:44: also Wir retten viele Momente und Ich habe tatsächlich mehrmals erlebt dass der Sänger blank war und die werfen einen blickkontakt zu mir.

00:37:56: Ich würf sofort ein text und du merkst, wenn ich nicht da gewesen wäre blackout.

00:38:01: Da wird die inszenierung erst mal gestoppt?

00:38:03: Genau.

00:38:03: also saufler ist der Feuerwehrmann.

00:38:05: Ich bin immer da.

00:38:06: Ja, ich helfe immer ein bisschen aber wenn wenn die feuer brennt springe ich ein.

00:38:11: Vor allem sollst du die Soflöse im Musiktheater einfach noch bekannter werden, weil ich finde im Sprechtheater das sieht man häufiger.

00:38:19: Da sitzt jemand meistens in der ersten Reihe im Publikum mit einer kleinen Lampe und liest den Text mit und man hört dann manchmal selten Fällen.

00:38:28: aber manchmal passiert es eben dass die Person auf der Bühne den Text vergisst und dann sagt die Person sogar, ich brauche mal kurz Hilfe.

00:38:34: Und das ist ja alles ein bisschen ruhiger im Sprech-Theater weil es eben nicht diese laute Orchestermusik gibt und dann hilft sie vielleicht weiter.

00:38:40: und also hat man schon öfter Mal gesehen aber ich finde es im Musiktheater... Ich persönlich habe es glaube ich noch nie aktiv gehört dass jemand reingerufen hat und das ist ein ganz anderes Arbeiten wenn du immer den Takt reingibst und nicht nur wenn die Person danach fragt.

00:38:56: sozusagen

00:38:57: Man muss ehrlich im Fokus nochmal nehmen, dass Opa dreieinhalb Stunden bis vier Stunden dauern kann.

00:39:04: Dass man Arjen manchmal vier-fünfmal wiederholt und die fangen alle mit dem gleichen Text an und es ändert sich in die Phrase drei und vier.

00:39:13: Und klar nach drei vier Stunden durchsingen in den Höhen oder tiefen Tönen was dies singen müssen.

00:39:21: Kann die Konzentration schwächelt?

00:39:23: Das habe ich selber erlebt.

00:39:24: also du sitzt da und du merkst Wie anspruchsvoll.

00:39:28: Es ist drei, vier Stunden nonstop sowas zu singen.

00:39:31: Noch schlimmer vielleicht ist der Fall von dem Wagner-Kosmos im letzten Spielzeit?

00:39:37: Klar du spielst beim Siegfried bei Valkyrie und Götterdämmerung Stücke die fünf halb Stunden dauern auch wenn es eine Pause gibt von zwanzig, dreißig Minuten inzwischen Der Kopf ist irgendwann durch Und mehr als nachvollziehbar dass man in diesen sechs Stunden irgendwann die Konzentration ein bisschen verliert und der Text sich... sich mischt.

00:40:02: Und das ist ein Thema, weil wenn du den Text falsch sagst, Opa gibt dir keine Chance zu überlegen!

00:40:07: Also Tempo folgt ne?

00:40:08: Ja, ja, ja.

00:40:10: Und der Dirigenten ist so weit entfernt um dir eine Korrektur zu geben.

00:40:14: Entweder kriegst du die Hilfe von jemandem, der ständig dich begleitet oder geht in die Hose.

00:40:22: Dann komm noch on top Das Opera und Operäten oft nicht in Muttersprache gespielt werden.

00:40:30: Wagnah ist vielleicht Muttersprüche, aber um Gottes Willen meine... Deutsch ist nicht meine Mutterssprache, es ist meine zweite Sprache würde ich so sagen.

00:40:40: Ich fühle mich total wohl auf Deutsch.

00:40:42: Aber als ich zum ersten Mal den Text von Wagner gelesen habe dachte ich Okay!

00:40:47: Ich bin der schlimmste Ausländer aller Zeiten.

00:40:50: Ich verstehe nur Bahnhof, ich habe keine Ahnung was hier passiert.

00:40:54: Es ist so altmodisch dass man das als Fremdsprache lernen muss oder die Leute müssen auf grundsätzlich italienisch oder französisch singen.

00:41:03: Manche singen auch phonetisch.

00:41:05: also die recherchieren einmal worum es geht und die wissen was gesagt wird aber die reden kein Französisch oder kein Italienisch und dann... ...es ist sehr einfach den Text zu verlieren Wenn du nur phonetisch arbeitest und nochmal die Ariasis um vierte Mal wiederholt.

00:41:24: Hier ist Liviamo, Liviamo mit A, Liviano, Liviamo mit O, Liviamo, Livianmo mit E. solche Rätsel wenn Du spielst und Inszenierungen werden nicht besonders einfach haben.

00:41:39: immer wieder klar es ist sehr sehr möglich den Faden für eine Sekunde zu verlieren.

00:41:49: Und umso wichtiger ist es, dass einer Person diese Kompromiss-, diese Verantwortung mit übernimmt, das die Show durchläuft und das ist der Sofler.

00:42:00: Und lustigerweise ist sehr nah an Dein Skaptain in dem Sinne!

00:42:06: Okay, wer?

00:42:07: weil du die so ein bisschen überwachst und denen so die Sicherheit gibst?

00:42:11: Du nimmst die Überwachung, du nimm's die Sicherheit.

00:42:14: Du nennst ein Kompromiss und du lernst das Stück komplett durch.

00:42:17: Ich lese... Also ich hab' die Noten immer in den Händen.

00:42:21: Ich kann immer lesen, muss ich immer lese, selbstverständlich!

00:42:24: Aber bevor Premiere kommt, ich kann die fünf Stunden absolut auswendig.

00:42:30: Genau so wie als Dance Captain.

00:42:33: es kommt einen Moment wo ich fünfundzwanzig Positionen auswendigt kenne.

00:42:39: Also es gibt einen Moment, wo ich anfange zu sagen, okay Person Nummer zwanzig fällt heute.

00:42:45: Dann ist dies die Lücke in Reihe drei, die Lüge in Reiher vier, die lüge ich in der Mitte, die Person, die den Stuhl hebt.

00:42:52: also dann hast du alle im Kopf... Das

00:42:54: war ja auch ein logisches Denken.

00:42:55: Ja das meinte ich mit diesem.

00:42:57: Du nimmst das Stück in deinen Händen und in deinem Herzen definitiv.

00:43:02: Und du bist bei jeder Vorstellung dabei?

00:43:04: Das ist auch eine Parallel.

00:43:06: Also Wahnsinn!

00:43:06: Es lag für dich dann da auch so flört zu werden.

00:43:10: Du meinst du, dass es noch ein bisschen mitbekommen ist, den Beruf gibt.

00:43:13: und wie bist du dazu gekommen?

00:43:14: Hast du dir gedacht, das könnte mir liegen oder...

00:43:18: Lange Geschichte zusammengefasst!

00:43:21: Ich bin im Theater Dormund als Tänzer seit dem Jahr zwei Tausend achtzehn immer als Gast unterwegs.

00:43:28: ich bin als Gast für Musiker Theater und Operettin immer dabei gewesen.

00:43:34: Irgendwann im ... ... Jahrzehnte ... ... habe ich eine Produktion gespielt.

00:43:43: Und direkt danach kam eine Produkion auf Französisch, wo unbedingt ein Sofleur oder eine Soflöße gebraucht wurde.

00:43:52: und die Soflösse, die hier im Haus war ist leider krank geworden und sie konnte bei den Proben nicht dabei sein.

00:44:00: Und die haben mich gefragt, ob ich mich zutrauen würde das übernehmen.

00:44:04: Weil sie auch wussten dass ich singe weil die auch wusste dass ich Französisch und Italienisch auch spreche und insofern könnte ich mit dem Text direkt helfen.

00:44:14: Ich sagte ich helfe sehr gerne obwohl ich nicht weiß ob ich helfen kann.

00:44:20: wenn jemand mir helfen könnte um zu verstehen was ich tun muss tue ich das sehr gerne.

00:44:27: So bin ich ein bisschen in das kalte Wasser eingesprungen, mit absolut null Ahnung was zu mir kommt.

00:44:34: Ich dachte ach, ich stehe an der Seite und lasse die Noten und helfe ein bisschen.

00:44:37: Nein!

00:44:39: Dass man die ganze Zeit im Fokus sein

00:44:40: muss... Die letzten fünf Minuten von dem Podcast können erklären, wie weit entfernt es war davon?

00:44:48: Und grundsätzlich diese Produktion war Montagne Noir, meine erste Produktion als Sofler hier im Haus.

00:44:53: Es hat ein Bühnenbild gehabt mit ganz große, also es gab zwei Wände von Procenium.

00:45:03: Von der Kante und die Öffnung von dem Tier, von der Bühne in eine Art von Fuge-Diagonal nach hinten.

00:45:10: Die haben sich ganz eng am Ende gemacht Und die waren kontinuierliche Schlossen.

00:45:15: Das bedeutet... Es gab so eine Lücke von ungefähr zwanzig Zentimeter.

00:45:19: Man konnte nicht durch Also man konnte nicht rein und raus da.

00:45:22: Aber es gab so einen kleinen Fenster, sagen wir mal so.

00:45:25: Ein Rahmen von zwanzig Zentimeter zwischen Anfang von dem Bühnenbild und die Wand vom Prozenium rechts oder links.

00:45:34: Ansonsten hinten in der Fuge dieser Ecke Und du kannst ja schon einmal gut vorstellen ich musste ständig laufen.

00:45:44: Ich habe von der von den Rahmenrechts zu flair, dann auch von den Rahmen links zu

00:45:48: fwear

00:45:50: Ganz ganz schön versteckt Kopf so zwischen...

00:45:55: Am Ende ist wie

00:45:55: ein Biss.

00:45:56: Genau, in der Ritze und ansonsten von hinten viel zu flehrt.

00:46:01: Bin ständig hin- und hergelaufen.

00:46:03: ich fand es sehr interessant hat sehr viel Spaß dabei und schon nach der Premiere kam der Intendant vom Hausagde Ivan großartig wie du zu flehert hast wo ich dachte das war Quatsch!

00:46:17: Ich habe nicht viel gemacht und tatsächlich war das das Gegenteil.

00:46:21: Und die haben mich sofort gefragt, ob ich direkt für die nächste Produktion einspringen könnte.

00:46:26: Was am Ende nicht geklappt hat, weil ich irgendwo anders auch gearbeitet habe und da konnte ich nicht so lange frei nehmen.

00:46:33: Und irgendwann kam die Frage, ob sich eine feste Stelle übernehmen möchte?

00:46:37: Klar man kann ihn parallel denken!

00:46:39: Ich hab' in dem Jahr-Zwei-und-Zwanzig und Drei-undzwanzig auch als Dance-Captain oder Choreografie-Assistenz in Rahmen der Tätigkeit als Gast was gemacht.

00:46:50: Und dann haben wir gedacht, vielleicht willst du als Dance Captain und Choreografier-Assistenz des Hauses plus Zaflage fest bei uns sein?

00:46:58: Das bedeutet nicht, dass du in jede Produktion zuflierst oder in jeder Produktion als Dance captain unterwegs bist aber definitiv in jede Production eingeteilt wirst, was etwas davon nötig

00:47:09: ist!

00:47:13: Wohne ich hier?

00:47:16: Und wir freuen uns darüber.

00:47:18: Bald baue ich noch ein Salz hier im Foyer und mache mir das Leben einfacher.

00:47:23: Genau!

00:47:25: Mal gucken, welche Aufgaben denn auch immer nimmst du im Theater

00:47:27: ne?!

00:47:31: Jetzt hast du gerade schon gesagt, dass du ja schon länger hier am Haus bist und schon an vielen Produktionen in der Vergangenheit hier beteiligt warst.

00:47:40: Hast

00:47:40: du Highlights?

00:47:40: Egal ob jetzt als Tänzer, Dancecaptain oder Sofleur wo du sagst, diese Produktion liegt mir irgendwie total am Herzen.

00:47:48: Ich muss ein bisschen überlegen.

00:47:49: ich bin sehr dankbar und sehr stolz auf die Zusammenarbeit mit Theater Dortmund.

00:47:58: Fast alle Produktionen würde sagen, etwas Besonderes in mir gemacht haben.

00:48:01: Vielleicht weil ich so ein bisschen ein sensibler Mensch, sensiblers Künstler bin dafür.

00:48:07: Fragst du mich?

00:48:08: In jeder Produktion was dir gelassen hat, kann ich dir definitiv von jede Produktion etwas sagen.

00:48:16: Also Flör gibt es in fast jeder Produzion Momente wo ich diesen Blick Kontakt getroffen habe, wo ich sofort reagiert habe und das Gefühl hatte Ich hab das gerettet.

00:48:29: Ja!

00:48:31: Ich kann mich auch an einen Moment erinnern von Traviata, es ist schon eineinhalb Spielzeiten her wo einer der Hauptrollen krank war und ein Einspringer gekommen ist Und ich wurde extra benachricht.

00:48:48: bitte Fokus auf ihn halten weil er neu ist.

00:48:52: Das war so doof, ich war mit dem Regie-Assistent an der Seite und es gab einen Moment wo er mich zugeguckt hat.

00:48:57: Und ich habe Text geworfen und er hat den Text genommen.

00:49:00: und dann habe ich dummerweise zelebriert dass er den Text genommen hat... ...mit dem Regiesistent.

00:49:08: Ich hab kurz den Blick rausgenommen von den Noten weil ich den Regie Assisten geguckt habe.

00:49:13: In diesem Moment hatte er den text genommen und die nächste Phrase auch gebraucht und dann war wieder den blick Minisekunde Panikattacke, wo ich mit dem Blick zurück zu ihn kam.

00:49:25: Er verstand, er braucht das nochmal und als ich gucken wollte war ich irgendwie in meinem Gefühl so spät.

00:49:31: Natürlich habe ich dann reagiert aber diese Panikmoment war extrem zu verstehen wie konzentriert man da bleiben muss.

00:49:46: Grease war eine der schönsten Produktionen, was ich je gespielt habe in Dortmund.

00:49:53: Es ist ein großartiges Musical das muss man sagen.

00:49:55: die Gefühle, die ich in Grease Leinen bekommen habe werde ich immer für mich behalten.

00:50:03: Das ist auch ein Highlight für mich gewesen.

00:50:06: Der Genuss von dieser Nummer, von der Freude definitiv und auch wenn es direkt zusammenkommt, weil wir darüber schon gesprochen haben.

00:50:15: Aber die Erfahrung von Wir-We ist auch ein Highlight für mich.

00:50:20: also was wir da erleben durften in der Probezeit und dass die ganze Show Kopf über ist mit dem Publikum auf der Bühne wie uns auf den Zuschauerraum mit so einer Produktion das eine eigenen Weg gegangen ist, der total nicht zu beschreiben ist.

00:50:38: Das nämlich definitiv als Highlight

00:50:41: Zulügt darfst du es ja noch ein paar mal spielen.

00:50:44: Oh, ja!

00:50:45: Geil!

00:50:46: Jetzt reden wir schon fast eine Stunde aber lassen uns nochmal ganz kurz über dich und deinen Werdegang sprechen.

00:50:52: Du kommst ja aus Argentinien hast auch deine Ausbildung zum Tänzer gemacht und auch gearbeitet Aber wie bist du dann hier nach Dortmund gekommen?

00:51:00: Also was war dein Weg hier nach dortmund aus argentinien?

00:51:04: Wie viel Zeit haben wir noch in so einem Podcast.

00:51:08: Ja, ich bin in Argentinien geboren und aufgewachsen.

00:51:12: Meine Eltern sind auch in Argentinen geboren oder aufgewachsen aber meine Großeltern oder Urgroßeltern stammen aus Europa ab.

00:51:23: also die Familie meines Vaters kommt aus Deutschland.

00:51:25: Die Familie meiner Mutter kommt aus Spanien ein bisschen gemischt der Kultur dabei.

00:51:31: Ich habe das Ballett und Modern Dance Conservatorium als Dancer abgeschlossen und im Parallel die Musiker-Theater-Schule abgeschlossen.

00:51:39: Also ich habe beide Karrieren zusammengemacht, klar mit dem Fokus auf Tanz wahrscheinlich in Musiker Theater aber ein bisschen was wir so beschreiben Hochkulturtanz Ausbildung Ballett Modern Dance seit genüssischer Tanzstil Und die kommerzielle Abteilung durch Jazz Broadway und technisch aber auch musikal

00:52:04: Ja.

00:52:04: Und ganz schnell habe ich gemerkt, dass sich in Argentinien nicht mein ganzes Leben erleben wollte.

00:52:11: Lateinamerika ist wunderschön und wunderwild.

00:52:16: Und dazu leben ist natürlich eine andere Art von Challenge was ich für gut oder schlecht anders erleben willte.

00:52:25: Ich hatte schon sehr früh den Fokus auf Lebensqualität in Europa.

00:52:30: aus unterschiedliche Gründe und Zufälle des Lebens.

00:52:37: Ist mein Vater nach Spanien umgezogen, meine Eltern sind getrennt seitdem ich ein Kind bin und ich bin zu meinem Papa gekommen.

00:52:44: Ich habe in Barcelona eine Zeit gewohnt.

00:52:47: Ich hab mich verliebt und damit bin ich nach Frankreich umgezogen wie ihr schon merkt.

00:52:53: Spoiler Alarm Kein Happy End, aber ich bin fast zwei Jahre in Paris gewesen.

00:53:01: Ich habe zwei Jahre gewohnt und da habe ich auch viel getanzt, viel unterrichtet, viel gespielt.

00:53:08: Und dann habe ich ein bisschen im Parallel mit meiner Tanz- und Kunstarbeit auch in der Fitnessbranche viel gemacht was Unterricht angeht Training angeht.

00:53:22: Dafür habe ich auch eine Ausbildung gemacht, ich bin verrückt ja!

00:53:27: Ich mag ein bisschen viel Fältig aber das ist sehr typisch in Lateinamerika weil man nicht von einer Arbeit leben kann und noch weniger vom Kunst und ich habe einen Angebot bekommen für eine feste Stelle in der Fitnessbranche in Düsseldorf bekommen.

00:53:43: So bin ich nach Düsseldov umgezogen Am Anfang mit dem Blick, ich will meine Papiere noch mal in Ordnung bringen.

00:53:50: Weil ich auf meine Stadtangehörigkeit von meiner deutschen Familie gewartet habe und sobald ich das habe zurück nach Paris also nicht wegen der Beziehung.

00:54:00: Das war schon längst weg aber ich war in Paris verliebt.

00:54:03: Also ich fand das Leben in Paris mega geil!

00:54:07: Aber ja... Ich muss das ganz laut sagen, sobalde ich in Deutschland war hab' ich mich sehr, sehr schnell in Deutschland verliebt.

00:54:19: In Düsseldorfer lebt und die Gesellschaft verlebt.

00:54:22: Ich sage immer laut ich stahme von einer deutschen Familie ab.

00:54:26: Ich habe viel mehr deutsches Blut als was ich überhaupt dachte.

00:54:30: es ist mehr als fünfzig Prozent weil Ich bin angekommen und alles was die Außenländer immer laut äußern, es ist schwierig mit der Gesellschaft.

00:54:39: Mit den Regeln, mit den Gesetzen, mit der Strukturen, mit dem Wetter... ...mit der Art wie die Leute mit anderen umgehen.

00:54:47: Das ist für alle Latinos ziemlich schwierig Und ich dachte immer geil!

00:54:54: Ich habe mich sehr wohl in der Struktur der Gesellschaft gefühlt In der Organisation, in der Routine In der Höflichkeit.

00:55:03: Und sobald meine Stadt angeheuerlich angekommen ist, dachte ich, okay.

00:55:08: Ich bin Deutsch!

00:55:09: Ich war schon Deutsch und jetzt bin ich offiziell Deutsch.

00:55:11: Ja.

00:55:11: – Ich bin in Deutschland.

00:55:12: Alles ist richtig.

00:55:14: So musste es sein und so bin ich geblieben.

00:55:19: Ja, so bin nach Deutschland gekommen….

00:55:20: Dann war's ja von Düsseldorf nach Dortmund auch nicht mehr weit.

00:55:23: Ich wohne immer noch in den Düssel-Dorf.

00:55:25: Das muss ich auch laut sagen.

00:55:26: Also zurzeit wandere ich noch also ich pendle quasi jeden Tag Bin weiterhin noch ein stolzer Düsseldorfer.

00:55:37: Aber genau das ist meine zweite Spielzeit fest angestellt hier in Dortmund und jetzt ist mehr als klar, dass der Plan in der Zukunft so weiter bleibt.

00:55:47: also sehr wahrscheinlich werde ich bald irgendwo in Dortmund einen Platz auch finden.

00:55:53: Und wolltest du schon immer Tänzer werden?

00:55:55: Also war das für dich denn als Kind irgendwie klar?

00:55:59: Definitiv!

00:56:01: Und nicht nur Tänzer.

00:56:03: Klar, viel davon bekomme ich ihm als Input weil meine Mama mir davon erzählt.

00:56:08: Definitiv wollte ich immer tanzen schon mit ein zwei Jahren sagt meine Mama Ich bin immer vor dem Fernseher gestanden und alle Werbungen mitgetanzt, was die Leute in Werbung gemacht haben.

00:56:19: Meine Mama sagte auch dass sie manchmal überrascht war wie ich als ganz ganz kleines Kind manchmal Ballettposen gemacht habe so mit den Armen über den Kopf so ein bisschen rund wie wir natürlich jetzt wissen die fünfte Position in den Armen wäre oder wie ich die Beine gestrickt habe obwohl es noch nicht mal im Fernseh Ballett zu sehen war.

00:56:40: Aber mein Interesse als Kind, ich habe bewusst so eine Erinnerung ging es nicht nur um Tanz.

00:56:50: Ich wollte auch Klavier spielen, ich wollte auch singen und Schauspielen.

00:56:54: Meine Verbindung mit der Musik war immer sehr stark.

00:56:58: Also grundsätzlich Klavierspielen und Singen aber alles was mit Musik zu tun hatte.

00:57:03: Irgendwann wollte ich auch Drums lernen, irgendwann habe ich mit der Flüte etwas versucht, irgendwann hab' ich mit Gitarre etwas versucht.

00:57:10: Ja, also die Connection mit Musik kann ich nicht beschreiben.

00:57:13: Und mir passiert das, dass ich mich selbst manchmal finde ohne Musik aber im Bewegung, weißt du?

00:57:19: Wenn ich den Kopf so wie Backe und Dakel im Taxi bewege... Ich bin ständig mit irgendeinem Rhythmus im Körper.

00:57:27: Ich finde mich oft singen in dem Auto oder in der Dusche.

00:57:31: Singen beim Kochen, singen beim Puppsen, singe beim Singen.

00:57:37: Sing bei der Arbeit!

00:57:38: Absolut Ja, also ich habe mich immer mit Kunst verbunden.

00:57:44: Meine Eltern sind beide Schauspieler.

00:57:47: Mein Papa ist Arzt und Schausspieler und hat nur Medizin danach gemacht.

00:57:51: Meine Mama ist weiterhin noch als Schauspielerin sehr aktiv in Lateinamerika auch wenn sie schon in die Rente ist.

00:57:56: aber sie spielen uns top.

00:57:58: Sie spielt drei vier Produktionen im Parallel, sie ist verrückt!

00:58:02: Also das kommt definitiv im Blut von meiner Familie.

00:58:06: Nicht den Tanz, ich bin der einzige Tanz in der Familie aber Schauspiel Gesang und vielleicht Malen Kochen Nähen da ist sehr viel Kunst In beiden Richtungen meine Familie.

00:58:19: Okay verstehe also schön dass es geklappt hat in so vielen Positionen, vor allem hier im Theater machen kannst.

00:58:26: Du bist ja auch noch an anderen Theatern tätig gerade aber sehr schön dass du das dann so vielfältig ausleben kannst.

00:58:32: wenn du das so im Blut hast würde ich mal sagen.

00:58:35: Danke dem Leben dafür!

00:58:37: Ja wirklich

00:58:39: unter den ganzen Ausbildungen die du gemacht hast war ja auch ein bisschen schleiß dahinter würde ich einmal sagen

00:58:43: und den ganzen Weg plus minus ohne happy ending Paris.

00:58:47: Aber es ist nicht einfach als Ausländer nach Europa umzuziehen Das muss man laut sagen von Latinamerika nach Barcelona umzuziehen, wenn du ein bisschen etabliert wirst nochmal das Land und die Sprache zu ändern.

00:58:59: Und wenn du in Frankreich ein bisschen Etabliert wirst noch mal nach Deutschland zu ziehen.

00:59:03: ich habe weder Französisch noch Deutsch gekonnt.

00:59:05: Ich hab das immer gelernt als ich im lande angekommen bin.

00:59:10: deswegen hier die sprache gelernt zu haben die gesellschaft gelernt zu Haben auch wenn ich mich immer wohl gefühlt habe ist schon eine challenge.

00:59:18: einen weg immer wieder von null anzufangen ist nicht ohne, deswegen dankbar dafür mit sehr viel Fleiß und Schweiß.

00:59:26: Aber extrem dankbar dass nach so vielen Puschen einen tollen Ort gefunden habe wo ich ... Wo ich Ich sein darf!

00:59:35: Schön Und du magst ja Challenges haben wir gehört?

00:59:38: Definitiv

00:59:40: Wovor wir die Folge beenden?

00:59:42: Ganz kurz.

00:59:42: Worauf freust du dich in der nächsten Spielzeit am meisten, weißt Du schon, weil Herr Gras gerade schon Rebecca ein bisschen angehen lassen, woran Du so beteiligt sein wirst und worauf freust Du Dich vielleicht am allermeisten?

00:59:53: Cooler Frage!

00:59:53: Ich muss tatsächlich sagen diese Spielzeit ist so intensiv gewesen und ist noch weiterhin... dass ich nicht mal denke was ich im Sommer tue und ich habe weniger Ahnung worauf ich mich freuen kann.

01:00:10: Gut.

01:00:10: Aber ich weiß schon alles, was im nächsten Spielzeit kommt.

01:00:13: Ich freue mich definitiv auf Rebecca als Musical.

01:00:17: Es ist auch die einzige Produktion gerade in Planung, wo ich selbst auf der Bühne sein werde.

01:00:22: Umso mehr freue ich mich auf die Möglichkeit, auch ein bisschen Kunst auf der bühne beitragen zu dürfen.

01:00:28: Alle anderen Produktionen sind alle also Flör und da freue Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch gleichzeitig jeden Tag sprechen zu dürfen.

01:00:43: Und in Kontakt zu treten.

01:00:46: mehr weiß ich von den Produktionen noch nicht.

01:00:48: deswegen bin ich sehr gespannt.

01:00:52: besonders auf Brunnhilde brennt mich sehr gespannt weil das ist quasi eine Folge weiter von dem ganzen Wagner Kosmos.

01:00:59: und Wagner war Fast das Erste, was ich hier richtig gemacht habe.

01:01:04: also nach Montaganois.

01:01:05: Habe ich diese Festestelle bekommen und ich hab eine Produktion auf Italienisch so flört.

01:01:10: Traviata!

01:01:10: Und dann kam der ganze Wagner-Kosmos

01:01:12: und

01:01:13: alle haben gesagt uff, wann du fängst direkt mit dem Wagner-Cosmos an?

01:01:17: Das wird ein Challenge war das auch aber es hat mich gecatcht.

01:01:24: Es hat mich gekacht.

01:01:24: Also ich freue mich auf Brünnhilde Brand auf die Wagner Struktur wieder

01:01:31: Verstehe.

01:01:33: Am Ende jeder Folge habe ich immer noch Rubriken und zwar einmal der schönste Theatermoment, wenn du privat ins Theater gehst und dir was anschaust hast du von diesem ganzen Ablauf von Ich kaufe mir das Ticket oder ich bekomme das Tickett bis ich fahre nach der Vorstellung abends wieder nach Hause diesen ganzen Ablaufen einer Vorstellung.

01:01:51: Hast du da ein Moment wo du sagst es ist immer mein Lieblingsmoment als Zuschauer.

01:01:57: Ich weiß nicht, ob das mein Lieblingsmoment ist.

01:01:59: Aber es gibt eine Art von Ritual für mich und zwar ich nehme immer sehr gerne und sehr altmodisch das Programmheft und ich genieße sehr sehr früh im Theater zu sein und sehr froh in meinem Platz zu sitzen.

01:02:18: ... im Platz erst, das Programm zu öffnen und in Ruhe

01:02:24: durchzulesen.

01:02:24: Man kann es machen, dass tatsächlich auch so.

01:02:26: da versuche ich auch erst mal nicht wirken zu lassen... ... von Ablauf und Komponisten, dann irgendwas durch

01:02:31: Inszenierung mehr die Fotos anzuschauen,... ...nicht vorher Zuhause über Google oder so sondern erst im Programm heft.

01:02:40: Das ist auf jeden Fall ein Teil vom Rhetorl was ich sehr genieße.

01:02:45: Das ist echt ein schönes Ritual, das muss ich mir vielleicht auch mal an gewöhnen.

01:02:49: Dass man da vorher so ein bisschen zur Ruhe kommt erstmal!

01:02:51: Absolut und ich muss zugeben... Ich versuche oft nicht viel davon zu lesen im Voraus.

01:02:58: Dass du euch jetzt als Marketingabteilung mal nicht...

01:03:01: Im Sinne von also meine... Ich würde sagen zum Beispiel wird hier Freda gespielt?

01:03:06: Ja.

01:03:07: Ich kenne die Geschichte von Freda als Malerin.

01:03:10: Ich will aber nichts davon lesen wie die Inszenierung ist

01:03:15: Verstehe.

01:03:15: Weil ich das entdecken will mit der Show, ich komme gerne so rein wie möglich in dem Stück und ich lasse die Spuren vom Stück, vom Tanzstück, vom Theaterstück von Opernstück vom Musikerstück einfach isoliert kommen.

01:03:32: also clean zu mir kommen.

01:03:34: Ich versuche mich nicht beeinflussen zu lassen davor.

01:03:37: Beim Tanz mache ich das tatsächlich auch so, da versuche ich es erst mal auf mich wirken zu lassen und häufig lese ich mir hinterher dann irgendwas durch.

01:03:43: Und ob ich's richtig verstanden habe oder achso war das irgendwie gemeint.

01:03:47: Das mag ich auch eigentlich gerne, dass man sich freisichtes anschaut und das auf sich wirkt.

01:03:52: Verstehe ich!

01:03:53: Am Ende hab' ich noch entweder Oder-Fragen für dich.

01:03:57: War einer Produktion lieber auf oder hinter der Bühne tätig sein?

01:04:01: Auf!

01:04:03: Lieber Opern oder Musical?

01:04:05: Und?!

01:04:06: Verstehe, haben wir gemeine.

01:04:08: Lieber das Cros Hotel oder die Rydele High?

01:04:12: Es tut mir leid!

01:04:13: Rydee high definitiv.

01:04:15: Mit schön heißen Koyakten...

01:04:18: Jaaa Also ich bin vierzig geworden und darf weiterhin noch als Delayer spielen.

01:04:28: Spielzeit Anfang oder Spielzeitennte?

01:04:31: Spielzeit anfang.

01:04:32: Warum?

01:04:33: Weil ich mich immer im Voraus freuen kann.

01:04:36: Da hat man noch Energie vom Sommer.

01:04:38: Auch!

01:04:40: Und wie ist die Spielzeit?

01:04:41: Ich kann es gar nicht glauben, schon fast wieder vorbei gefühlt.

01:04:44: Man guckt schon so langsam auf die Spielzeitspause.

01:04:47: Es geht Richtung Sommer und Richtung Urlaub.

01:04:49: deswegen als letzte Frage lieber Berge oder mehr?

01:04:52: Berg.

01:04:53: Echt das hätte ich jetzt nicht erwartet.

01:04:56: Also ich bin in Argentinien geboren aber in den Bergen.

01:04:59: also ich bin im Mendoza geboren fast in der Grenze mit Chile.

01:05:03: Da gibt es kein Meer, es gibt nur Bergen und klar ich fühle mich in den Bergen in meiner Kindheitsheimat.

01:05:11: Ja lieber Evan vielen Dank für dieses schöne und interessante Gespräch.

01:05:15: Ich muss sagen ich habe auch noch mal sehr viel gelernt über deine Tätigkeiten vor allem auch der Teil mit dem Souffleur.

01:05:20: das war mir jetzt gar nicht so bewusst.

01:05:22: von daher richtig schön dass du hier den Raum hattest ist auch mal ein bisschen darüber zu sprechen und hab mich sehr gefreut dass du Zeit gefunden hast.

01:05:31: Danke dir für die Gelegenheit, danke dir für Zeit.

01:05:33: Es hat ehrlich Spaß gemacht!

01:05:36: Ich glaube ich habe auch selber viel gelernt von meiner Tätigkeit als Sofler.

01:05:40: Denn wenn ich das so zusammen fassen darf, erkenne mich immer noch mal wieder damit und auch mit als Dance Captain.

01:05:48: Danke, danke dafür!

01:05:49: Ich danke dir auch und euch ihr Lieben, danke ich auch wie immer fürs Zuhören und ich hoffe natürlich dass sie auch in einem Monat am ersten Mittwoch im Juli ist es dann In die letzte Folge der Spielzeit auch wieder reinhört.

01:06:02: Wie gesagt, ich kann gar nicht glauben wie schnell die Zeit schon wieder umgegangen ist!

01:06:05: Ich würde mich freuen wenn ihr diesen Podcast abonniert überall wo es Podcasts gibt könnt ihr zum Beispiel einfach die Glocke anklicken dann bekommt immer die Benachrichtigung wann die nächste Folge erscheint.

01:06:15: Ihr könnt uns auch gerne auf Social Media folgen und auch schreiben.

01:06:18: Ich freue mich immer über euer Feedback Und ansonsten bleibt mir nichts weiter zu sagen als bis in vier Wochen zur letzten Folge in dieser Spielzeit.

01:06:27: Ciao.

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