#71 Bühne frei für Komponist, Musiker, Autor, Featured Composer & Creative Partner Matthew Aucoin

Shownotes

„Beim Komponieren ist es so, bevor die erste Note geschrieben ist, hat man das Gefühl, alles kann passieren.“

In der ersten Folge der Spielzeit 26|27 spricht Linda mit Matthew Aucoin, der neuer Featured Composer & Creative Partner bei den Dortmunder Philharmonikern ist. U.a. gehört zu Matthews Aufgaben in dieser Position die Leitung ausgewählter Konzerte der Philharmoniker. Er erzählt, was ihn bei der Planung inspiriert und warum es so besonders ist, dass die Europäische Erstaufführung seines Werks »Two Thresholds« im Juni vollständig von unserem Orchester gespielt wird.
„Es ist nicht normal, dass ein neues Orchesterwerk so groß sein darf. Es gibt immer einen Druck für Komponist*innen, sehr kurze Stücke zu schreiben. Ich bin wirklich dankbar.“

Matthew Aucoin ist auf den großen Bühnen der Welt unterwegs: Nach seinem Studium an der Harvard University und der Juilliard School war er u.a. für die Metropolitan Opera in New York tätig, deren Orchester seine Oper »Eurydice« aufgenommen hat und damit 2023 für einen Grammy nominiert wurde.
Warum und wie Matthew seinen Weg nach Dortmund gefunden hat, was seine Lieblingsplätze in der Stadt sind und was die Theater in Deutschland für ihn so besonders macht, berichtet er in dieser Folge.

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00:00:00: bei Komponieren ist es auch so, dass bevor diese erste Null geschrieben ist man hat die Gefühl alles kann passieren.

00:00:06: Ich habe es immer gehört das das Publikum für Musik hier in Deutschland so gut ist.

00:00:11: Es ist so intensiv!

00:00:12: Man spürt wirklich diese Stille.

00:00:14: Da

00:00:14: erwartet uns ja was ganz Besonderes nämlich eine europäische Erstaufführung von einem Deiner Werke.

00:00:20: Es ist nicht normal, dass ein neues Orchesterwerk so groß sein kann.

00:00:26: Es gibt immer einen Druck für Komponisten sehr kurze Stücke zu schreiben.

00:00:31: Also ich bin wirklich dankbar!

00:00:33: Ich war für ein paar Jahre Pianist, Repetitor bei dem Metropolitan Opera dieses System wo ein Orchester Opa und Ballett spielt.

00:00:42: Das haben wir nicht in Amerika und ich finde das wirklich toll, you shouldn't take it for

00:00:47: granted.".

00:01:22: Und ich kann es kaum glauben, die erste Folge der fünften Staffel bühnefrei.

00:01:26: Ich freue mich riesig dass das wieder losgeht!

00:01:29: Die Sommerpause ging eigentlich wie jedes Jahr viel zu schnell vorbei und wir sind jetzt so seit Anfang September ungefähr wieder aktiv hier im Theater und seitdem ist auch schon sehr viel hier passiert.

00:01:42: Wir hatten natürlich unser großes Theaterfest, dann vergangene Woche hatte das Musical Rebecca die große Premiere in der Oper.

00:01:50: Es gab zwei Premieren im Kinder- und Jugendtheater schon einmal Oma Monika was war und Miau.

00:01:56: Und Miau war ja in der Regie von Saadina Cher mit der ich auch die letzte Folge der letzten Spielzeit aufgenommen habe.

00:02:03: Gestern und vorgestern war Ballettgala im Ballett.

00:02:06: Und da ist auch noch was ganz Tolles passiert, nämlich wurde unsere Tänzerin Saetha Moura als Tänzerin des Jahres ausgezeichnet, was auch eine große Sache war auf jeden Fall.

00:02:17: Im Schauspiel hatte schon Salon mit Premiere und auch bei den Dortmunder Philharmonikanen gab es schon Konzerte.

00:02:22: Es gab das Konzert für junge Leute und auch das Late Night-Konzert, auf das wir gleich wahrscheinlich noch ein bisschen eingehen werden Denn wir bleiben heute bei den PhilharMonikern gerade im Orchesterprobenraum, wo wir heute mal aufnehmen.

00:02:35: Das erste Mal nehme ich hier auf und ich bin hier immer total gerne weil ja hier stehen immer ganz viele Sachen die so sehr nach Orchester aussehen.

00:02:43: Instrumenten, Notenständer.

00:02:46: der Raum ist wirklich sehr beeindruckend!

00:02:48: Und natürlich bin ich hier nicht alleine denn ich habe wieder einen ganz tollen Gast bei mir.

00:02:54: in der heutigen Folge spreche ich mit Matthew O'Coyne.

00:02:57: Hallo Matthew schön dass du hier bist.

00:02:59: hallo Linda

00:03:00: Sehr schön, dass du es halt gefunden hast.

00:03:03: Denn du hattest jetzt gerade vergangenes Wochenende dein Late Night-Konzert mit den Dortmunder Philharmonikern auf der Kokorei Hansa.

00:03:10: Es ist jetzt gerade vorbei.

00:03:11: also danke, dass Du trotzdem hier bist wo es gerade ein bisschen stressig für Dich ist!

00:03:16: Ja Matthew, sehr cool, dass DU bei mir bist.

00:03:19: Du wirst häufig als Genie und Ausnahmetalent bezeichnet.

00:03:25: Du bist Komponist, Dirigent, Pianist & Outor.

00:03:30: Ja, man kann sagen du kommst quasi jetzt von den großen Bühnen der Welt hier nach Dortmund.

00:03:35: Was uns alle sehr freut!

00:03:37: Auf deinen sehr beeindruckenden Werdegern gehen wir aber noch später ein.

00:03:41: Jetzt erstmal zum Heute denn Du bist in dieser Spielzeit der Featured Composer und Creative Partner bei den Dortmunderfellamonikern.

00:03:51: Wenn man das noch nie vorher gehört hat und vielleicht auch wenn man es schon gehört hat, weiß man gar nicht genau was das ist.

00:03:56: Was genau bedeutet das?

00:03:57: Was ist deine Position hier diese Spielzeit?

00:04:00: Ja, das ist ganz flexibel!

00:04:02: Ich dirigiere manche Konzerte und diese wunderbare Orchester spielt auch mein Musik.

00:04:12: Diese Woche im Konzerthaus gibt's dieses Orchesterstück

00:04:16: Heath

00:04:18: Und die Dortmunde Philharmoniker spielt diese Stück mit Jordan De Souza.

00:04:23: Das von dir komponiert, richtig?

00:04:25: Ja genau und ich finde die Zähne von zeitgenössisches Musik in Amerika und hier in Europa sind wirklich ganz anders.

00:04:38: Die Komponisten, die meistens bei uns gespielt wurden, sind nicht so oft gespielt und auch die deutsche Komponisten sind nicht so oft bei uns gespielt.

00:04:52: Also ich denke von meiner Arbeit hier ein bisschen, diese Szene zusammenzubringen und Musik und viele Arten von Musik zu spielen zum Beispiel in dieser Late Night Konzert.

00:05:07: wir haben Wirklich eine ganze Menge von Stücke gespielt.

00:05:13: Duke Ellington, Louis Andreessen John Adams, Benjamin Britten.

00:05:19: Ja es war schön diese Vielfaltigkeit von Musik auch viele stilische Differences zusammenzubringen.

00:05:35: Du siehst deine Aufgabe hier, diese verschiedenen kulturellen Einflüsse der Musik zusammenzubringen und auf die Bühne zu bringen?

00:05:45: In April und Juni gibt es ein paar mehrere Projekte.

00:05:49: Ich dirigiere Beethoven's Eroica Sinfonie.

00:05:54: Das ist für einen Deep Dive-Konzert.

00:05:56: Und das heißt ich spreche auch ein bisschen über.

00:06:00: wie war dieses Stück?

00:06:01: Wie war es geschrieben, was ist passiert für Beethoven in seinem Leben?

00:06:09: Auch als Komponist.

00:06:10: Ich kann ein bisschen über dieses Stück reden und dann im Juni gibt das eine europäische Erst-Aufführung.

00:06:24: Es ist fast eine Sinfonie, die ich geschrieben habe.

00:06:27: Also diese ganze Jahr ... Premiere is the high point.

00:06:34: Ja, auf

00:06:35: jeden Fall!

00:06:36: Und jetzt mal ganz konkret was sind deine Aufgaben hier?

00:06:40: Also du bist jetzt ein paar Tage jetzt gerade hier in Dortmund kommst dann im April und im Juni nochmal wieder.

00:06:46: wie verbringst Du hier deine Zeit?

00:06:47: was genau machst Du in Deiner Position hier am Theater?

00:06:51: Ja, viele Proben natürlich.

00:06:56: Und es ist für mich wichtig die Musiker kennenzulernen und auch die Staat ein bisschen kennenzulernen.

00:07:04: Es ist mein erst mal in Deutschland

00:07:08: zu arbeiten.

00:07:09: Ich

00:07:09: bin natürlich...es ist nicht meine erste Mal in Deutschland aber für Arbeit!

00:07:14: Das ist mein erstmal.

00:07:18: Also ja ich verbringe meine Zeit Projekte für die Zukunft, um die Zukunft zu imagine.

00:07:28: Ja.

00:07:30: Du dirigierst die Konzerte und gestaltest die Konzerter ja auch?

00:07:33: Also leitest du die Konzepte dann?

00:07:35: Ja aber jetzt Jordan de Souze dirigiert morgen und Mittwoch.

00:07:43: Und das ist für mich wirklich schön!

00:07:49: Ich fühle mich viel entspannter Und Jordan ist dein tolles Dirigent, auch ein Freund von mir.

00:07:55: Also ich kann hören und ein paar Ideen ausdrücken aber es ist nicht so stressig.

00:08:01: Ja

00:08:02: schön!

00:08:03: Aber jetzt am Wochenende hast du dirigiert bei den Late Night Konzerten?

00:08:08: Genau das hast Du geleitet des Late Night Concert mit dem Titel Maloche.

00:08:13: Das war auf der Kokerei Hansa.

00:08:16: Was genau... Waren deine Aufgaben jetzt bei dem Konzert, sag ich mal, außer die Regien?

00:08:20: Also wenn du das Ganze geleitet hast.

00:08:22: Wie bist du da rangegangen?

00:08:24: Wer hat sich das Thema überlegt?

00:08:26: Warum das Thema?

00:08:27: und ja wie ist dieses Konzern entstanden?

00:08:31: Ja Jordan hat mich gesagt vielleicht vor ein paar Jahren dass es gibt diese wunderbare Kokerei Hansa.

00:08:44: Diese Fabrik, die jetzt quasi einen Denkmal ist,

00:08:49: ein

00:08:49: Museum.

00:08:52: Und ich habe gedacht vielleicht wäre es interessant Musik zu spielen die wirklich inspiriert ist von der Geschichte von die Industrie-Industrialisierung das

00:09:07: sagt man.

00:09:09: und ja die Beziehung zwischen Menschen und Maschinen weil für uns jetzt Unsere Technologien, heute sind... Es ist alles in unserer Tasche.

00:09:23: Wir haben nicht diese großen Fabriken, es ist schon etwas von einer anderen Welt.

00:09:29: Total!

00:09:31: Und ich habe gedacht okay was ist die Musik?

00:09:35: Was haben wir für Musik?

00:09:36: das, was ausdrückt?

00:09:39: Etwas über diese Beziehung?

00:09:41: Ja!

00:09:41: Wir haben auch ein sehr altes Stück gespielt, Purcell's Wondrous Machine.

00:09:47: Wunderbare Maschine.

00:09:50: und die wunderbare Maschine in Purcell ist ein Orgel weil in seiner Welt einen Pfeifenorgel war das vielleicht das komplexeste Maschine der Welt.

00:10:03: Und wir haben auch Stücke von Duke Ellington und Benjamin Britten inspired by trains von Züge inspiriert.

00:10:16: Es war wirklich von diesem Ort inspiriert.

00:10:20: Du hast den Ort dann wahrscheinlich nicht vor Ort gesehen, sondern Fotos oder so?

00:10:29: Ja, Fotos und Jordan und Volker Rülke haben es beschrieben.

00:10:40: Ich hatte eine Idee auch bei uns in rural amerika.

00:10:46: Es gibt diese Fabriken, zum Beispiel.

00:10:48: Es gibt eine wunderbare Museum Mass Mocha nicht so weit von mir.

00:10:56: Es war ein Fabrik und jetzt ist es eine künstlerische Ort.

00:11:03: Und also ich... Ist das nicht mein erster Mal in so einer Ort zu arbeiten?

00:11:09: Ja!

00:11:09: Okay, dann war erst der Ort da und er hat dich inspiriert für das Konzert.

00:11:12: Ja genau.

00:11:13: Sehr

00:11:13: schön.

00:11:14: Und das

00:11:14: Publikum?!

00:11:16: Ich war wirklich beeindruckt.

00:11:19: Es gab so viele Leute und ich habe es immer gehört, dass das Publikum für Musik hier in Deutschland so gut ist und sie hören mit einer ... ich weiß nicht... es ist so intensiv, man spürt wirklich diese Stille.

00:11:41: Ja, das war schön.

00:11:43: Das habe ich jetzt auch schon oft gehört generell von Deutschland aber auch gerade in Dortmund dass das Publikum hier sehr ja wohlwollend sagt man ist also genau.

00:11:54: also dass sie das total zu schätzen wissen

00:11:58: was

00:11:58: auf der Bühne passiert und offen sind.

00:12:00: Es war nicht ein klassisches Programm es war etwas ganz anderes.

00:12:05: die Leute waren wirklich offen.

00:12:07: Sehr schön!

00:12:07: Schön zu hören.

00:12:09: Heute Abend findet die öffentliche Probe statt vom ersten philharmonischen Konzert dieser Spielzeit mit dem Titel Seelenklänge und morgen und übermorgen sind dann eben die ersten Filkurs.

00:12:22: Und wie du gerade auch schon gesagt hast, die Regierenden und leiten wir das ganze unser Generalmusikdirektor Jordan de Souza.

00:12:28: Der war ja auch schon hier im Podcast zu Gast.

00:12:31: Da wird auch ein von dir komponiertes Werk gespielt, wie du gesagt hast.

00:12:36: Erzähl gerne etwas über das Werk und was die Geschichte dahinter ist?

00:12:40: Ja, dieses Werk heißt Heath.

00:12:44: Ich habe es für das Metorchester Das heißt das Orchester des Metropolitan Operas.

00:12:51: Es war für eine europäische Tournee vor drei Jahren, ich glaube.

00:12:59: Und es war ein ganzes Shakespeare-Programm.

00:13:04: also sie haben das letzte Akt von Verdi's Othello gespielt und Tchaikovsky's Romeo and Juliet und auch Leonard Bernstein.

00:13:16: die Tänze von West Side Story ist irgendwie Shakespeare... Also, Sie haben mich gefragt ob ich vielleicht etwas für dieses Tournee-Programm schreiben wollte und ich habe gedacht, vielleicht ich wollte etwas mit King Lear.

00:13:40: Vielleicht in der Zukunft ein Opa von King Leer schreiben.

00:13:46: aber ich habe realisiert es ist noch zu früh, ich bin vielleicht zu jung ein King Lear-Oper zu schreiben.

00:13:55: Es gibt diese wunderbare Oper von Ari Bert Raimann auf Deutsch Lyr.

00:14:02: Das ist wirklich ein Meisterwerk.

00:14:05: aber ich wollte quasi eine Etude schreiben inspiriert von King Lyr vom Schauspiel Aber nicht ein ganzes Opera.

00:14:21: Also es ist wie sagt man Tongedicht, eine Fantasie inspiriert von ja manchen Momenten aus dem Schauspiel.

00:14:34: also wir haben Leer und seine Töchter Wir haben der Tor Und wir haben diese Wüste Die Heath in King Lear, was ganz gefährlich ist.

00:14:50: Es gibt keine

00:14:53: Zivilisation,

00:14:56: wo es gibt Tiere und Donner und Blitzen.

00:15:02: Dort findet Lear sich spät in dem Schauspiel.

00:15:08: Und das hört man alles dann in der Musik, die Gefahr.

00:15:10: Ja hoffentlich

00:15:11: klatscht er es mal.

00:15:12: Ist ja gut!

00:15:14: Jetzt als jemand, die noch nie einen Werk komponiert hat und ich denke immer die meisten unserer Zuhörenden werden auch noch nie irgendwas komponniert haben.

00:15:23: Mal eine ganz simple Frage wie fängt man an ein Werk zu komponneren?

00:15:29: Also woher weißt du was dich inspiriert?

00:15:32: Woher weisst du welche Instrumente nehme ich wofür?

00:15:36: Wie arbeitest du, wenn du... wie fängst du an?

00:15:41: Mit dem ersten Note.

00:15:44: Dann muss man die zweite finden.

00:15:47: In der Regel auch die dritte, das war auch gut!

00:15:52: Ja für mich komponieren ist etwas ganz physisch.

00:15:57: ich spiele auch Klavier und ich war als Kind auch Jazz Pianist.

00:16:05: Und für Jazzmusiker spielen und komponieren sind eine Akte.

00:16:14: Man spielt und komponiert.

00:16:17: Ich habe gefunden, ich brauche das Orchester.

00:16:21: Ich brauche diese Farben aber ich fühle dass in meiner Seele bin ich noch irgendwie ein Jazz-Musiker.

00:16:33: Das heißt, ich muss etwas spielen und fühlen.

00:16:39: Bevor ich es schreibe also... Ich schreiber nicht immer literal spielen aber mit einem Klavier.

00:16:47: Es gibt diese wunderbare Geschichte von Beethoven.

00:16:52: There's no comparison here!

00:16:53: Aber auch wenn er... Wie sagt man das?

00:16:59: Def... Hörte nicht

00:17:01: mehr.

00:17:01: Also ja genutthaupten

00:17:04: Er spielte immer Klavier.

00:17:10: Also er würde spielen, weil es so wichtig war die Musik zu fühlen und das stimmt für

00:17:20: mich.

00:17:21: Es ist so

00:17:21: wichtig es für sich zu fühlern.

00:17:24: Und dann ja man schreibt zuerst vielleicht eine ganz einfaches Version.

00:17:34: Es führt immer Detaillierter und es ist ein langsames Prozess.

00:17:38: Ich schreibe auch mit, wie sagt man das?

00:17:40: Vielleicht dürft man so... Ja okay!

00:17:44: Und ändert sich dann in den Proben mit Orchester noch

00:17:48: was?

00:17:49: Jede Orchester und jede Dirigent haben seine Personalität.

00:17:53: sie bringen etwas neu zum Beispiel Heute Morgen, Jordan de Souza und Dortmund der Philharmoniker haben neue Farben entdeckt ich glaube.

00:18:08: Zum Beispiel am Anfang.

00:18:11: es war ein bisschen langsamer und irgendwie dunkler als in früheren Erführungen aber es war spannend!

00:18:25: Ich habe gedacht oh vielleicht so soll es spielt worden.

00:18:30: Also ist immer eine Überraschung.

00:18:32: Okay, so was auch cool, dass du dann auch offen dafür bist, sich das auch verändern darf.

00:18:37: dein Werk?

00:18:38: Ja es ist flexibel.

00:18:40: ein neues Orchester neue Saal.

00:18:43: ja Es wird oft gesagt, dass Literatur und auch deine literarische Arbeit, du schreibst dir auch Gedichte und Essays mit in deine Komposition einfließen.

00:18:55: Was würdest du sagen?

00:18:56: Inwieweit beeinflussen Sie die Künste so bei dir?

00:19:01: Ja, ich schreibe manchmal Essays.

00:19:03: Ich schrei be nicht mehr als Student.

00:19:07: Habe ich es studiert... Ich bin opernkomponistisch.

00:19:12: Ich liebe die Oper als Kunst und es ist für mich sehr wichtig, die Texte zu musizieren, dass das sagt man Das war immer etwas ganz ... ... naturell.

00:19:32: Ich fand es immer... Ja, it was always a good fit!

00:19:37: Es gibt immer ein Geschicht in der Musik auch in einer Instrumenteinwerk mit Ohne Stimmen und ohne Wörter, es gibt immer einen Drama Auch wenn es ohne Wurther ist.

00:19:52: Also ja ich glaube sie sind eigentlich ganz ähnlich Stücke mit und ohne Worten.

00:20:01: Und jetzt bei dem Werk Heath, wurdest du ja auch von der Literatur inspiriert?

00:20:07: Da habt man es ja auch wieder.

00:20:09: Ja!

00:20:10: Es ist ein dramatisches Werk.

00:20:15: Worte.

00:20:16: Ja, wenn die Folge hier erscheint dann sind die beiden philharmonischen Konzerte schon vorbei.

00:20:21: deswegen kann ich jetzt keine Werbung machen dass sich die Zuhörenden Tickets kaufen sollen.

00:20:26: aber wie du gerade auch schon meintest bist ja die ganze Spielzeit über immer mal wieder hier.

00:20:30: und am neunzehnten vierten ist das Diebdive-Konzert mit dem Titel Eroica dass du auch wieder leiten wirst.

00:20:38: Lass uns darüber ein bisschen sprechen.

00:20:40: was genau wird uns bei dem DiebDive-konzert erwarten im April?

00:20:45: Ja, Beethoven ist eine der wichtigsten Werken in der Geschichte der Musik.

00:20:53: Es ist eine Sinfonie, das wirklich revolutionär ist.

00:21:00: Es hat diese Energie... Es ist etwas von einem neuen Welt.

00:21:05: Man spürt auch heute ... Das ist immer zeitgenössisches Musik!

00:21:11: Auch wenn es alt

00:21:12: ist.

00:21:14: Und ich weiß noch nicht genau, was ich machen will.

00:21:19: Aber ich weiß, dass ich ... Ich möchte manche frühere Werken ein bisschen spielen, damit man versteht die Unterschiede zwischen zum Beispiel Mozart-Sinfonien, Haydn-Sinfonien und auch früher Beethoven.

00:21:40: und dieses Werk für mich diese erste Satz von der Eroika ist vielleicht mein Lieblings, das symphonische Satz.

00:21:51: Von aller Musik.

00:21:53: Ja es gibt etwas so frisch und so frei Man spürt wirklich auch die Rhythmen haben eine... Sie sind komplex aber auch ganz leicht.

00:22:14: Genau und das Deep-Dive-Format ist ja eben auch dafür da, dass man Stücke dem Publikum näher bringt und irgendwie erklärt.

00:22:22: Und wie du sagst vergleicht mit anderen, dass das Publikums eben nicht dort sitzt und einfach die Musik genießt über andere Konzerten sondern dass man auch miteinander spricht und sich austauscht.

00:22:35: Im

00:22:35: zweiten Heartless-Konzert spielen wir das Werk vom Anfang bis zum Ende.

00:22:41: aber im ersten Heartlesskonzert Ich rede ein bisschen.

00:22:45: Wir spielen einen Moment von der Eroika und auch ein bisschen von einem anderen Stück, also es ist eine zageided Tour.

00:22:55: Ja total!

00:22:57: Und dann nach der Pause haben wir das ganze

00:23:01: Werk.

00:23:03: Also liebe Zuhörende, es ist auf jeden Fall ein gutes Format für Leute die vielleicht noch nicht so sicher sind... Klassisches Konzert oder klassische Musik, was für euch ist.

00:23:13: Ich glaube da ist deep dive ein sehr guter Anfang weil genau man da einfach nochmal ja anders an die Werke herangeht und was erklärt bekommt und am Ende dann eben die Musik auch zu hören bekommen.

00:23:26: ich glaube das ist ein ganz guter Tipp für Leute die sich da Ja, vielleicht so ein bisschen heran wagen möchten aber natürlich auch für Klassik-Liebhaber.

00:23:35: Also tragt euch am besten schon mal jetzt den neunzehnten vierten im Kalender ein.

00:23:38: es gibt auch schon Tickets.

00:23:39: und dann hast du ja gerade auch schon gesagt dass du im Juni auch nochmal wiederkommst am neunzwanzigsten und am dreißigsten Juni nächstes Jahr ist noch ein bisschen hin.

00:23:48: da bist du wieder hier und zwar bei den letzten beiden philharmonischen Konzerten der Spielzeit das sind die achten Filcos mit dem Titel Farbenrausch Und das hast du gerade auch schon gesagt, da wartet uns ja was ganz Besonderes.

00:24:03: Nämlich eine europäische Erstaufführung von einem Deiner Werke.

00:24:08: Ja!

00:24:09: Das ist ein größeres Werk als Heath quasi und ungefähr vierzig Minuten ist unglaublich dass sie wollen es spielen.

00:24:20: Natürlich!

00:24:21: Ich bin wirklich

00:24:23: beeindruckt.

00:24:26: Wie ich habe schon erwähnt Ich habe ein paar Opern geschrieben, also ich denke in dieser große Format.

00:24:35: Und dieses Werk Two Thresholds ist quasi eine Sinfonie mit Stimmen.

00:24:43: Wir haben zwei Stimmen, Sopran und Mezzosopran.

00:24:48: Und im ersten Satz gibt es einen Gedicht ... Es haltet von dem Tod.

00:24:58: Wie sagt man das?

00:24:59: A near miss with death.

00:25:02: The speaker has an experience that she almost dies, but gets away.

00:25:11: Ja genau und dann denkt sie über seine ganze Leben.

00:25:18: Und dann kommt viel Musik Ohne Stimmen.

00:25:31: Und am Ende des Werks kommt noch ein Satz mit Dichtung und diese Mal ist es ein Gedicht vom Anfang des Lebens, the speaker's first memory, seine erste Erinnerung von einem kleines Kind zu sein.

00:25:52: also wir haben das Tod und das Geburt aber zuerst haben wir der Tod und dann haben wir ...

00:26:02: Spannend.

00:26:03: Also kein leichtes Thema, unbedingt.

00:26:05: Ein tiefgründiges Thema!

00:26:09: Was können wir uns vorstellen?

00:26:11: Wie klingt diese Reise... also die Nahtoderfahrung und was danach passiert, was du gerade erklärt hast wie hat das Publikum das in der Musik?

00:26:19: Ja es ist ein Orchesterwerk aber es hat eine Traumaturgie irgendwie.

00:26:27: Also wir haben diese Nahtoderfahrung am Anfang des Stücks und dann die Schreiberin, die Sänger fühlt ein neuer Lebensmut.

00:26:41: Es gibt diesen lebhaftes zweiten Satz.

00:26:45: also man ist wirklich wieder im Leben Und dann reflektiert sie zu seinem Lebenslauf irgendwie Rückwärts.

00:26:58: Und dann am Ende des Stücks, es gibt diese langsame und ich hoffe vielleicht schönes Satz.

00:27:10: das ist seine erste Erinnerung.

00:27:12: Es ist ein Moment.

00:27:13: sie war in Frankreich in einer kleinen kleinen Dorf beim Meer.

00:27:21: sie

00:27:26: wurde von ihrer Mutter

00:27:28: separiert, sie war mit seiner Mutter und dann wurde sie verloren.

00:27:51: Am Ende, seine Mutter findet sie.

00:27:54: Aber ist diese ... Wie sagt man das?

00:27:57: Awakening.

00:27:58: Erwachen

00:28:00: auch.

00:28:00: Sie

00:28:00: erwacht zum Welt.

00:28:03: Also das Stück endet in dieser Atmosphäre und ich würde auch sagen es ist nicht normal dass ein neues Orchesterwerk so groß sein kann.

00:28:16: Es gibt immer einen Druck für Komponisten sehr kurze Stücke zu schreiben.

00:28:26: Weil man denkt, okay wir spielen etwas ganz kurz und dann spielen wir ein Mozart-Konzert und dann eine Tchaikovsky-Symphonie.

00:28:34: also ich bin wirklich dankbar dass es gibt hier die Möglichkeit etwas ja etwas großzumachen.

00:28:45: Dann freuen wir uns auf jeden Fall drauf, viel von dir zu hören in vierzig Minuten

00:28:50: im Juni.

00:28:51: Wir sind sehr gespannt!

00:28:52: Das klingt auf jeden fall nach einem sehr spannenden Thema und ich bin gespannt wie man das in der Musik dann heraushören oder ob ich das da raushören werde.

00:28:59: Und mit dem Konzert und dieser europäischen Erstaufführung die sehr... Besonders ist, ich glaube wir fühlen uns geehrt dass wir das zeigen oder spielen dürfen bei uns.

00:29:10: Endet dann sozusagen die gemeinsame Saison von dir und den Dortmund-Erfeller Monika nächstes Jahr im Juni.

00:29:16: aber bis dahin ist er noch!

00:29:19: Wir haben noch die ganze Spielzeit vor uns, auf die wir uns freuen können.

00:29:24: Genau das hat noch Zeit!

00:29:26: Ja jetzt haben wir gemeinsam in die Zukunft geschaut.

00:29:28: was wird noch passieren hier in Dortmund und was ist noch geplant?

00:29:31: Dann lass uns doch jetzt auch einmal in die Vergangenheit schauen.

00:29:34: eine ganz tolle Überleitung weil Das ist ja mindestens genauso spannend bei dir, wenn man bei dir auf deinen interessanten Werdegang schaut.

00:29:44: Da kann sich wirklich sehen lassen würde ich mal sagen du bist in Boston geboren hast Literatur studiert an keiner geringeren Universität als der Harvard University.

00:29:55: und dachtest ihr das ist nicht genug?

00:29:57: Ich studiere jetzt auch noch Kompositionen an der Julia School in New York also die zwei oder zweiter bekanntesten größten Universitäten der Welt.

00:30:07: Und ja, wie kam es dazu, dass du dort studiert hast?

00:30:11: Wie bist du auf diese beiden Kunstrichtungen gekommen?

00:30:13: Hast du als Kind das schon gewusst.

00:30:14: Ich möchte das machen!

00:30:16: Wie bist Du dazugekommen?

00:30:21: Ich glaube ich wusste immer, dass ich wollte Musiker sein.

00:30:27: Es war eine Passion für mich.

00:30:33: Ich habe die Musikschule Conservatories Ein bisschen eng gefunden.

00:30:40: Also, man dürfte nur üben und üben... Ich habe gedacht ich möchte auch andere Sachen lernen.

00:30:53: Und wo kann man das machen?

00:30:55: Und ich war sehr glücklich in the sense of lucky!

00:31:02: bei Harvard studieren zu können.

00:31:06: Es gibt eine wunderbare Musikzene bei Harvard, es ist ganz von Studenten gemacht

00:31:17: und

00:31:19: es gibt ein paar Orchester, es gibt auch ein kleines Oppenhaus bei Studenten dirigiert Regisseur und also man muss alles für sich selbst machen.

00:31:39: Es gibt keine Struktur, für Musiker bei Harvard.

00:31:46: es gibt natürlich auch ein Music Department wo man studieren kann offiziell aber es ist mehr eine Musicology Department nicht spielen.

00:32:00: Bei Wissenschaftlich dann?

00:32:02: Ja, also für mich es war eine tolle Erfahrung.

00:32:09: ich habe viel gelernt aber ich wusste dass sich... Ich musste ein bisschen meine Technik verbessern als Komponist sowie als Dirigent.

00:32:20: Also ich hab dann bei Juilliard Komposition studiert und Ja, ich hatte noch viel zu lernen.

00:32:31: Aber so auf jeden Fall nicht schlecht dass du das beides gemacht hast.

00:32:35: und wie ging es dann für dich nach dem Studium oder den beiden Studiengängen weiter?

00:32:41: Ich war ein paar Jahre Pianist Repetitor bei der Metropolitan Opera mit Thomas Ades und James Levine und viele interessante Leute gearbeitet als Assistent Und für mich war Thomas Adels sehr wichtig als Komponist-Dirigent.

00:33:02: Er war irgendjemand, der wirklich ... er hat es geschafft diese schwere künstlerische Straße zu laufen und ich habe gedacht ja das möchte ich auch machen wenn es möglich ist.

00:33:23: Es gab einen Theater in Boston Nicht offiziell ein Opernhaus, aber ein sehr gutes Theater.

00:33:30: Die American Repertory Theatre.

00:33:33: und sie haben meinen ersten Opera commissioned wie sagt man das?

00:33:38: Ja gezeigt ja auf der Bühne

00:33:40: gebracht.

00:33:43: Das war ein dreijährige Prozess eines ganz langes Prozesses von Schreiben und Workshop Marken und Proben Und das war ein... ...zwei-tausendfünfzehn Uhr aufgeführt.

00:34:01: Und ja, dann habe ich diese Karriere als Komponist meistens von Opa am Anfang wirklich angefangen.

00:34:14: Genau!

00:34:14: Dann hat auch die Metropolitan Opera eine Oper von der gezeigt richtig?

00:34:20: Ja, you're ready to see my next opera.

00:34:23: Genau, das wollte ich noch sagen.

00:34:26: Die Aufnahme von Yuri DeCis, richtig ausgesprochen?

00:34:30: Ich hoffe!

00:34:32: Von der Metropolitan Opera wurde ja dann auch für ein Grammy nominiert, richtig?

00:34:37: Ja, sie haben

00:34:38: es eher gut gespielt.

00:34:40: Ja genau, daran lag's natürlich.

00:34:43: Also ich dachte mir... Lass ich auch mal mit einfließen.

00:34:46: Habe ich jetzt nicht immer jemanden neben meinem Podcast, wo das der Fall war?

00:34:52: Das waren alles nur ausgewählte Erfolge deines Lebenslaufs.

00:34:56: Man könnte noch viel mehr sprechen über alles was du schon gemacht hast.

00:35:00: und ich muss auch nochmal sagen... Es wird keine große Ehre, dass du bei mir im Podcast zu Gast bist.

00:35:04: Sondern dass du hier auch in Dortmund bist.

00:35:06: Du bist mit meinem Deutschen aufgerichtet.

00:35:08: Eine

00:35:10: große Ehra für das Haus!

00:35:11: Deswegen frage ich dich jetzt wie ist es dazu gekommen?

00:35:14: Dass du du bist ja ansonsten auf den größten Bühnen der Welt unterwegs und ja... Die Dortmunder für La Monica und auch andere Spaten von uns sind natürlich Weltklasse.

00:35:24: Und international auch wirklich zum Teil erfolgreich unbekannt, aber wie kam es, dass du hier jetzt in Dortmund bist?

00:35:30: Also wie war dein Weg nach Dortmund?

00:35:34: Ich bin sehr glücklich, dass Jordan de Souza ein Freund von mir ist.

00:35:39: Jordan hat mich vielleicht gestern gesagt Wir haben uns zuerst getroffen in Salzburg bei der Mozzateum.

00:35:49: Wir waren nur ein Zuschauer vom Dirigierenkurs des Mozartheums in vielleicht zwei Tausendzehn.

00:35:59: Okay.

00:36:00: Jordan ist ein paar Jahre älter als mich, aber nicht viel.

00:36:05: und dann ... Vielleicht in Los Angeles, ein paar Jahr später haben wir uns gesehen Aber Jordan ist eine von diesen Leuten... Ich wusste immer dass er erfolgreich sein würde.

00:36:21: Es war ganz klar, seine Liebe für die Musik ist so tief und seinen Talent ist so klar.

00:36:30: also wenn als Jordan Gmd geworden ist wir haben ein bisschen gesprochen und es scheint ganz quasi selbstverständlich dass wir etwas

00:36:44: zusammen machen.

00:36:48: Ja, Straße nach Dortmund.

00:36:49: Sehr schön!

00:36:50: Und konntest du Dortmund schon ein bisschen erkunden?

00:36:53: Konntest Du Dich schon ein Bisschen umgucken in der Stadt?

00:36:56: Ah ja, ein bisschen... Die Tage sind sehr voll.

00:37:01: Aber ich gehe jeden Tag jogging laufen wie es ist und man das eigentlich joggen.

00:37:09: Das ist das beste Wort.

00:37:11: Also ich habe so die Stadt gesehen Und ich habe viel sehr gutes Falafel gegessen.

00:37:21: Ich finde diese Kultur, diese fantastische, syrianische und libanesische Kultur das hier ist, das finde ich wirklich schön.

00:37:33: Hast du schon ein Lieblingsort?

00:37:36: Ein Lieblungsort!

00:37:38: Hier in Dortmund?

00:37:40: Eigentlich der Kokerei Hansang.

00:37:43: Ja,

00:37:43: es ist schon ganz schön.

00:37:48: Area war es so interessant, wirklich beeindruckend.

00:37:53: Ja vor allem auch so vielfältig wie das jetzt genutzt wird.

00:37:56: ich habe schon vom Schauspiel bei uns die drei Groschenoper da gesehen.

00:38:00: er war riesiges Bühnenbild im Salzlager aufgebaut und letzte Woche war dann Radiant Juliet vom Ballett bei uns hab' ich ja gesehen und da sah der Raum wieder ganz anders aus.

00:38:09: also ist total tolles Gelände.

00:38:13: schön dass wir das jetzt so unterschiedlich nutzen können.

00:38:15: Es ist eine ganz andere künstlerische Struktur.

00:38:21: Ja, bei uns vielleicht die große Städte gibt es eine Philharmonika und ein Opa und Ballett.

00:38:32: aber dieses System wo ein Orchester, Opa- und philharmonische Konzerten und Ballet spielt das haben wir nicht in Amerika.

00:38:44: Toll, weil es gibt so viel für die Musiker.

00:38:49: Soviel Arbeit und so viele verschiedene Sachen zu tun.

00:38:56: Ja... You shouldn't take it for granted!

00:39:01: Okay,

00:39:02: ja.

00:39:02: Es ist etwas ganz Speziales.

00:39:05: Wir müssen zu schätzen wissen auf jeden Fall!

00:39:07: Ja vor allem weil die sparten auch miteinander arbeiten.

00:39:10: also das beste Beispiel in der letzten Spielzeit da gab es die große Produktion Kamina Burana wo eben die Opa mit dem Opankor zusammengearbeitet hat mit den Doppmunder Philharmonikern als Orchester und im Ballett auf der Bühne.

00:39:21: Das war wirklich ein Riesenprojekt und das geht natürlich... nur wenn alle an einem Haus sind und das gleiche Ziel haben.

00:39:29: Das ist echt schön!

00:39:30: Ja man sieht wirklich, dass quasi die ganze Stadt zusammenbringt.

00:39:36: Schön

00:39:38: zu hören und schön, dass du auch noch eine Weile hier bist und dann dort mal ein bisschen kennenlernen kannst im April oder im Juni vielleicht zum nächsten Jahr.

00:39:46: Ein bisschen besser noch.

00:39:48: Ja, jetzt kommen wir am Ende der Folge einmal zu meinen Rubriken die ich immer mit jedem Gast einmal durchgehe und zwar ist es einmal der Theatermoment.

00:39:57: Wenn du privat ins Theater oder ins Konzert gehst hast du da ein Lieblingsmoment von.

00:40:03: Ich kaufe mir das Ticket bis ich fahre nach der Vorstellung nach Hause und spreche vielleicht nochmal mit meinem liebsten über das was ich gesehen habe Oder genau aus dem ganzen Ablauf ein Liebling Moment

00:40:17: Vielleicht die Stille vor dem ersten Noten, diese Spannung.

00:40:25: Das ist für mich etwas Magisches.

00:40:31: Ja,

00:40:31: verstehe ich gut!

00:40:32: Bei mir ist es auch kurz davor... Man hört erst noch so die Geräusche im Theatersaal und das Orchester stimmt sich ein und dann irgendwann wird's ruhig und alle sind ganz angespannt.

00:40:42: So ganz besonders.

00:40:43: Auch bei Komponieren dass bevor ich, bevor diese erste Note geschrieben ist dann man hat die Gefühl es ist immer eine Illusion aber man hat den Gefühl alles kann passieren.

00:40:57: Total!

00:40:57: Dann

00:40:59: man entscheidet etwas und dann ist man auf einer Straße.

00:41:05: ja

00:41:05: die andere Möglichkeiten sind nicht mehr da.

00:41:09: Ja das ist so schön am live.

00:41:13: Ja, performant sage ich jetzt mal live Musik.

00:41:15: Live Theater das eben alles passieren kann irgendwie ja.

00:41:19: Das verstehe ich sehr gut dass es sein Lieblingsmoment ist.

00:41:22: Dann habe ich am Ende noch entweder Oder-Fragen Entweder Philharmonisches Konzert also großes Orchester oder Kammerkonzert

00:41:33: Die beiden natürlich aber vielleicht Philharmodisches

00:41:36: Konzept?

00:41:38: Lieber die eigenen Gefühle und Gedanken in Texten oder in Noten ausdrücken.

00:41:45: In Noten.

00:41:47: Aber für mich oft in Noten, die gesungen sind also mit

00:41:50: Texten.

00:41:50: Ah, verstehe ja gut!

00:41:52: Gut raus geredet ist.

00:41:54: Ist eine leichtere Frage Berge oder mehr?

00:41:59: Mehr

00:42:01: Bist du Frühaufsteher- oder Nachtmensch?

00:42:03: Mehr früh Aufsteher

00:42:04: und Typischwisterater.

00:42:07: Lieber jetzt mal die anderen sparten Ballett oder Schauspiel.

00:42:13: Ach ich gehe nicht So oft in Ballett oder

00:42:16: Schauspiel.

00:42:20: Vielleicht Schauspil?

00:42:22: Oh, okay!

00:42:22: Und Schausspiel oder Musical?

00:42:24: Nicht musical.

00:42:25: als ich für mich... Ich habe quasi eine Allergie, was ist das dann, ist das ein Wort?

00:42:32: Eine Broadway-Allergie.

00:42:33: Okay,

00:42:33: okay.

00:42:35: Es ist mein Problem, nicht dein Problem für Broadway, es ist mein problem.

00:42:39: Okay und die letzte Frage lieber dirigieren oder selbst spielen

00:42:46: Klavier?

00:42:47: Oh, diese Woche ich spiele ein Konzert Freitag in Amerika und Connecticut.

00:42:57: Und manche Stücke sind so schwer dass heute sage ich Dirigieren.

00:43:05: Okay sehr gut!

00:43:08: Ja vielen vielen Dank das du bei mir zu Gast warst Matthew.

00:43:11: ich sag schon mal Toi Toi Teufel dein Konzern dann am Freitage.

00:43:14: und einen guten Rückflug auch schon mal.

00:43:16: Nein, das habe ich sehr gefreut dass du die Zeit gefunden hast bei allem was du hier in Dortmund gerade zu tun hast mit allen Proben und Konzerten und genau dass du trotzdem mit mir gesprochen hast und zu Gast war es hierin.

00:43:27: Vielen

00:43:27: Dank, das war eine Freude!

00:43:28: Das

00:43:28: war ein sehr schönes Gespräch.

00:43:29: danke dir und ja wir freuen uns auf die Spielzeit mit dir.

00:43:33: nochmal liebe Zuhörende tragt euch den neunzehnten April schonmal in den Kalender ein und den neunszwanzigsten und dreißigsten Juni nächstes Jahr.

00:43:40: ihr könnt auch schon Tickets kaufen.

00:43:42: Von daher guckt einfach mal auf unsere Website und ansonsten freue ich mich nicht nur auf die Spielzeit, die uns jetzt erwartet in allen Spaten.

00:43:50: Ja wir haben auf jeden Fall Ein sehr, sehr vielfältiges Programm wie immer und es gibt viele Highlights.

00:43:56: Ich freue mich natürlich auch auf die kommende Staffel dieses Podcasts, Staffel fünf.

00:44:00: ich bin gespannt welche Gesprächspartnerin ich noch zu Gast haben werde und ich hoffe natürlich dass ihr wieder fleißig zuhört einmal im Monat überall wo es Podcasts gibt.

00:44:09: schaltet gerne weiterhin ein folgt uns dem TheaterDobmund auf Social Media und ansonsten freue ich mich wenn ja auch in einem Monat wieder rein hört.

00:44:18: danke euch bis dann.

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